Nachrichten

Fasnachts-Reportage / Sie fackelten beinahe das Restaurant ab

13. Februar 2008 | Von

Fasnachtsmontag, 16 Uhr. Die Aabrennte sitzen im Gränzgänger-Keller und warten auf ihren ersten Auftritt. Es soll eine Bangg-Vernissage mit drei anderen Gruppen werden. Die grau-schwarzen Larven, erst ein paar Tage zuvor fertig bemalt, liegen noch auf den Stühlen. Ebenso ein Sack voller Zeedel und Zündholzbriefchen mit dem Die Aabrennte-Logo drauf. Die Warterei vor den Auftritten

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Aadie Fasnacht

13. Februar 2008 | Von

Bevor me ka usspiile, muess jo zerscht emool aine oder aini d Karte mischle und s Spiil gää. Das het das Johr dr Petrus, wo offebar mit dr Frau Fasnacht e Hoochzyt erläbt, hervorragend gmacht. Er het d Karte absolut grächt verdailt, das haisst, eb Glygge oder Gugge, eb Ainzelmasgge oder Wäägeler, alli hänn under

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Dr Pierrot und anderi Glai-Kommentärli

13. Februar 2008 | Von

Der Pierrot ist traurig.Jäwoll. Alte Fasnachtsbräuche und -sitten haben einen schweren Stand. Verhüllte Laternen beim «Ypfyffe» sind schon bald einmal eine Seltenheit, die Unsitte, ohne Larve zu schränzen, greift bei den Guggen zunehmend um sich, die Bänggler, die ihr ziviles Gesicht in aller Öffentlichkeit zeigen, häufen sich (gäll, liebe Schorsch vom Haafebeggi II). Macht nur

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Cortège III / Gugge und Wääge

13. Februar 2008 | Von

Auf der Gegenseite, den Steinenberg hoch Richtung Bankenplatz, beginnt der Wagen-Corso mit einem Bijou. Die Basler Clochard’s haben aus ihrem Wagen einen Hochsitz, umgeben von Wald, gemacht. Die Jäger liegen mit der Armbrust auf der Pirsch und suchen mit ihren feldstecherartigen Augen nach dem Bären – wohl auch jetzt noch, denn dieser sitzt gemütlich auf

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Kinderfasnacht: Fahrt von Floke freut viele Fotografen

12. Februar 2008 | Von

Der Blick vom Kohlenberg-Gymnasium auf den Seibi hinunter lässt schon am frühen Nachmittag erahnen, was in den nächsten paar Stunden in der Innerstadt los sein wird: ein wunderherrliches Chaos von Schyssdräggziigli, Kinder-Waggiswagen jedwelcher Bauart, Einzelmasken, aber auch Cliquen und Monsterguggen. Vor dem Casino ist schon um diese Zeit praktisch kein Durchkommen mehr. «He Si», winkt

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Wagenausstellung / Immer mehr Kiebitze in der Wagenburg

12. Februar 2008 | Von

Erster Blickfang auf dem Kasernenareal ist ein riesiges weisses Schaf – das Dach des Wagens der Pischtefäger. Und vorne drauf, an der Verkleidung des Zugfahrzeuges, steht das Sujet: Innere Härde schwarze Schoof isch s wysse Schoof s schwarze Schoof. Von den sieben schwarzen und dem einen weissen Schaf, die zum Wagen gehören, keine Spur –

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Bänggler-Monster im «Aeschenplatz»

12. Februar 2008 | Von

Aufs Loch 30 Bänggler und Bängglergruppen der Comité-Bängg (CB), der Basler Schnitzelbangg Gsellschaft (BSG), der Verainigti Schnitzelbangg Gsellschaft (VSG) und des Comité 2000 haben sich am Montagabend im Traditionslokal «Aeschenplatz» einem buntgemischten Publikum präsentiert. Mit von der Partie – neben weiterer Prominenz – auch der St.Galler Nationalrat Toni Brunner. Gut getarnt als Fasnächtler notabene, denn

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Die Guggen schränzten auf drei Bühnen, dass die Bretter zitterten

12. Februar 2008 | Von

Gugge-Konzerte / Der Zyschtig gehört nicht nur den Kindern – am Abend haben die Guggen ihren ganz grossen Auftritt. Den Sternmarsch der über zwei Dutzend Formationen vom Messeplatz her ins Grossbasel führte die jubilierende Negro-Rhygass an, und sie war es dann auch, die auf dem Barfi als erste der IG-Guggen aufspielte, als zweite kamen die

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Dr Wääg iber dr Bach lohnt sich allewyl

12. Februar 2008 | Von

Wär dervo verzellt, er gieng go gässle oder an ains vo de Guggekonzärt, maint – laider – maischtens d Gässli uff dr Groossbasler Syte oder dr Seibi und dr Märtblatz. Wie wenn s in Glaibasel kai Fasnacht gäb . . . Derby waiss me jo lengscht, ass ganz groossi, draditionsrychi Glyggen uus em Glaibasel kemme

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Laternen strahlen mit der Sonne um die Wette

12. Februar 2008 | Von

Oben am Schlüsselberg muss ich erst einmal die Luft anhalten. In der hinter der Münsterkulisse aufgehenden Sonne spiegelt das fantastische Lampenmeer das ganze Spektrum der Fasnacht (und damit auch des Alltags) wider: Vom Schwarz des Todes bis hin zum flammenden Rot der Wiederauferstehung. Leicht benommen von der Vielfalt der Formen und Farben nehme ich Kurs

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