Nachrichten

Volltreffer

28. Februar 1996 | Von

«Drey Dääg im Schuss» – die Fasnacht 1996 war in jeder Hinsicht ein Volltreffer. Würde das Fasnachts-Comité‚ statt der obligaten Zugsplaketten Kränze verteilen, hätte es den ersten und grössten ganz bestimmt Petrus umgelegt. Die drei vorfrühlingshaften Prachtstage, die er uns bescherte, machten die Fasnacht für die Aktiven und die Kiebitze zu einem unvergesslich schönen farbenfrohen

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Aadie Fasnacht!

28. Februar 1996 | Von

E Bänggler. Dr Hals duet em weh, sy Stimm deent wien e Rybyse, er isch dootmied, d Helgerolle kan er fascht nimm im Arm heebe, esoo sitzt er muetterseelenelai in sich zämmegsungge uff dr Stääge vom «Schlissel». Er luegt gschwind uff, won e härzig Mäsggli d Freye durabb kunnt und zuen em aanehegglet. «Was machsch

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Au d Freyhait het Gränze

27. Februar 1996 | Von

Der Zyschtig isch fir mi und gwis fir vyli dausig anderi, eb mit oder ohni Larve syt Johre der scheenschti Fasnachtsdaag. Dr Daag, wo Kind und Kegel, befreyt vo allene Fessle, nohn em aigene Go–t ka Fasnacht mache. Es isch wunderheerlig im Härz vo Basel däm bunte Drybe zuezluege. Vo dr Freye Strooss här kunnt

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D Sunne strahlt nit minder – au fir alli Kinder

27. Februar 1996 | Von

Schlag vier Uhr früh hat gestern unter sternenklarem Himmel die Fasnacht in der Basler Innenstadt begonnen. Die nur von Ladärne beleuchteten Strassen wurden von Abertausenden von Aktiven und Schaulustigen bevölkert. Der Steinenberg war schwarz von Menschen, am Spalenberg hatte man sich Nase an Nase aneinander vorbeizudrücken: Die sichere Wetterlage lockte besonders viel Besuch an den

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Die grooss Gala vo Gala vo Gugge het s Publikum loo zugge

27. Februar 1996 | Von

Der Kantonsbaumeister sieht es mit gemischten Gefühlen: die Pfeiler der ehrwürdigen Mittleren Brücke scheinen zu wackeln, wie der guinessbuchverdächtige Corso der gut 25 IG- und FG-Guggen von der Messe Basel her über den Bach Richtung Grossbasler Innerstadt zieht. In den beiden Freiluftarenen Märtplatz (hier haben die Gugge der «Freyi Guggemuusige» FG ihr Galakonzert) und Seibi

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Bim Juubelmarathon heersch mängge Bangg nur mikrophon

27. Februar 1996 | Von

Der Spreu hat sich vom Weizen geschieden: Nach eher ermüdenden viereinhalb Stunden im Stadttheater bleibt die nüchterne Feststellung, dass die Bänggler-Spitze im Jubeljahr des Schnitzelbank-Comités eher dünner geworden ist. Von den 31 aufgetretenen Bängglern und Bänggler-Gruppen haben nur wenige das Publikum wirklich mitgerissen. Der Rest war vielfach guter Durchschnitt, der sich zuweilen auch unter seinem

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Morgestraich under stärneglarem Himmel

26. Februar 1996 | Von

Schlag vier Uhr früh hat gestern unter sternenklarem Himmel die Fasnacht in der Basler Innenstadt begonnen. Die nur von Ladärne beleuchteten Strassen wurden von Abertausenden von Aktiven und Schaulustigen bevölkert. Der Steinenberg war schwarz von Menschen, am Spalenberg hatte man sich Nase an Nase aneinander vorbeizudrücken: Die sichere Wetterlage lockte besonders viel Besuch an den

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Isch dr Himmel blau – git s jo fascht kai Stau

26. Februar 1996 | Von

Die Sonnenschirme für das Comité, sind gespannt, die Tramwagen-Beiz für die Medienleute an Ort es kann losgehen: Punkt halb zwei Uhr paradiert vom Bankenplatz her der Barbara-Club 1902 als erste Stamm-Clique mit dem Sujet d Kischte ziglet vor dem Comité, am Steinenberg. Im Contre-Marsch den Steinenberg hinauf bläst als erste Einheit die reine Frauengugge Rätsch-Beeri

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Gugge, Chaise, Wääge – im ene Räppli-Rääge

26. Februar 1996 | Von

Als hätten sie etwas gegen das Prachtswetter, lassen die Zapfeschlugger-Waggis vor dem Comité, sackweise Räppli regnen, bei ihren Intrigierkünsten herrscht allerdings Dürre. Die Gläbbere-Waggis sind zwar schon zum 41. Mal dabei, ihr Wagen allerdings hinterlässt einen biederen Eindruck, und die 12 Plausch-Waggis mögen unter sich bestimmt den Plausch haben, ihr Sujet Heu-Woog-Hoof kommt nicht bis

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Gseh, gheert und vermerggt

26. Februar 1996 | Von

Das Schöne an der Fasnacht ist ihre Vielgestaltigkeit. Besonders am Morgestraich, an dem s Goschdym frei gewählt werden kann, wird das Kreative am Chaos offenbar. Aber auch der Einsatz, den die gegen 20.000 aktiven Fasnächtler, abgesehen von geringfügiger Subvention, ohne Entgelt leisten. Was sich da durch die Menge schiebt und in den Gässli drängt, hinterlässt

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