Nachrichten

D Gugge mache Open Air – s het heerlig gfägt, bitte sehr

18. Februar 1997 | Von

Was eine Guggemusig am Morgestraich nicht kann, weil ja der Fasnachtsauftakt ohne die Falschspiel-Orchester stattfindet, holt sie am Zyschtig nach, und wie! An den verschiedenen Konzerten in der Fasnachtszone wird das Beste aus dem Repertoire ausgepackt respektive geblasen. Natürlich machen nicht alle mit:66 sind beim Comité angemeldet und deshalb im Rädäbäng aufgeführt, es gibt aber

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Baseldytsch Zeedel: E Dolgge im Rainheft

18. Februar 1997 | Von

Kurz vor de nyne am Zyschtig demorge uff em Minschterblatz. Vor em Minschter stoht e dytschi Raisgrubbe vo ebbe 30 Persone. D Raislaitere iberzygt mit ihrem groosse Fachwisse und erglärt grad die historische Figuure, wo men am Minschterportal gseht. Doch s isch gschpässig, die intressanten Informatione schyne niemerts z interessiere – Kunschtstigg, uff em Blatz

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Schwarzer Humor zu BSE – so hänn das vyli Glygge gseh

17. Februar 1997 | Von

Herzige kleine Ueli der Jungen Barbara, blaue, rote und grüne, stehen pünktlich um halb zwei Uhr für den Cortège bereit. Schade nur, dass sie sich wegen des Regens in Plastik verpacken mussten. Später allerdings dringt die Sonne durch, der grösste Teil des Cortège gerät daher doch noch zu einer sonnigen Angelegenheit. Auffallend ist, wieviele Cliquen

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«Rädäbäng» – nai, esoo nit

17. Februar 1997 | Von

Dr «Rädäbäng», dr Fasnachtsfiehrer, usegää vom Fasnachts-Comité, sott aigetlig all däne, wo am Stroosserand stehn und em Cortège zueluege, Uuskunft gää iber das, was d Glygge, Gugge, Wääge, Grubbe, Ainzelmassgge und Schääse dien uusspile. Me ka das Biechli als en Art Dienschtlaischtig am zyvyle Fasnächtler aaluege, e Dienschtlaischtig, won er derfir au sibe Stitzli aanelegt.

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Dismool machts fascht ain elai – dr Schorsch vom Haafebeggi zwai

17. Februar 1997 | Von

Was naheliegt, ist für die Bänggler offenbar kein Thema: Die Fusion von Ciba und Sandoz hat kaum Pointen abgeworfen, die über die Nennung der wichtigsten Exponenten hinausgehen. Auch die Lokalpolitik gibt – sieht man von Stutz ab – kaum überraschende Pointen her. Einsamer Spitzenreiter ist BSG-Bänggler Schorsch, der in diesem Jahr bei der «Konkurrenz» zu

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Do wär no d Reveränz an «Konkurränz»

17. Februar 1997 | Von

Wie jedes Jahr sind auch die Basler Schnitzelbangg-Gesellschaft (BSG) und die älteste Spottsänger-Vereinigung Basels, die Verainigty Schnitzelbangg Gsellschaft (VSG), am Montag und Mittwoch unterwegs. Zu hören sind sie – zusammen mit den Comité-Bängg – auch auf dem Barfüsserplatz im Freien. Was für Kaliber Sie dort von BSG und VSG erwarten können, zeigt unsere nachfolgende kleine

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Kalt, aber scheen und drogge – e heerlige Morgestraich

17. Februar 1997 | Von

Nicht ganz wolkenloser Nachthimmel, die Temperatur leicht über null Grad, praktisch kein Wind. Tausende von Schaulustigen bevölkern die Innerstadt, stehen in dichten Reihen am Strassenrand, erwartungsfroh, dick eingepackt und trotzdem leicht fröstelnd. Da und dort Laternen der Cliquen und Ziigli bereit – die Spannung steigt. Schlag vier Uhr wird’s dunkel, viele tausend klatschen, johlen, machen

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Gugge, Chaise und Wääge – au numme kurz im Rääge

17. Februar 1997 | Von

«E halbi Minute z frieh», konstatiert Fasnachts-Comité-Obmann Ruedi Meyer, wie die Guggenmusik Gaschtro-Noome, 30 Hexen, vom Theater her kommend, den Cortège eröffnet. Ein paar Schritte vor ihnen geben die Brummbeeri, eine Chaise, die allerdings nicht einmal beim Comité angemeldet ist, den (Wetter-)Tarif an: sie haben zwei grosse Schirme gespannt, weil es just ein paar Minuten

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Dr dritti Daag im Schuss – grad nonemool e Gnuss

28. Februar 1996 | Von

Das nochmalige Prachtswetter scheint den Blick zu verklären; jedenfalls erlebe ich den Cortège am sonnenüberfluteten Steinenberg noch ideenreicher, glänzender und farbenfroher als am Montag. «Stainen-Explosiv» haben die Alti Stainlemer zum Sujet und sie sprengen quasi ihre Laterne und den riesigen Pfeifer- und Trommelharst, machen daraus vier einzelne Züge, die ihrerseits «Vier Hyylgschichte ruggsichtslos, sexy, huutnooch

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Ai Nohmidaag im Schuss in dr Baiz als «Servus»

28. Februar 1996 | Von

Da harrte ich also im Restaurant Börse der fasnächtlichen Gäste, die da in grosser Anzahl erscheinen sollten. Als Angehöriger der schreibenden Gilde fiel es mir natürlich nicht so leicht, wie ein echter Kellner zu agieren. Vorerst brauchte ich mein Geschick als Servierer aber nicht unter Beweis zu stellen. Denn am Montagnachmittag kurz nach zwei Uhr

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