Nachrichten

«Mer strample» und si strahle

2. März 1998 | Von

«Mer strample!», drey Blätzlibajass – d Drummelschleegel im Bandelier und s Bierglas in der Hand – derzue vier Gleen – s Piccolo im Bruschtdäschli und eebefalls e Humpe in dr Rächte – und schliesslig e wunderscheeni Alti Dante – dr Majorstägge underem linggen Arm, in dr rächte Hand e Fläsche – esoo proschte die acht

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Am Vieri, s isch wunderbar, isch dr Himmel stärneglar

2. März 1998 | Von

Was hatten die Meteorologen nicht alles vorhergesagt: strömenden Regen, sogar Minustemperaturen und Schneefall. So mancher Blick galt an diesem Morgen zuerst dem Himmel. Und siehe da: Sternenklar war’s, als man in aller Herrgottsfrühe aus den Federn kroch. Frau Fasnacht hatte da in letzter Minute dem Petrus wohl noch ins Gewissen geredet. Um halb vier ein

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D Gugge, d Schääse, d Wääge strample nit im Rääge

2. März 1998 | Von

Wer den Pressemeldungen über die neu geschaffene Basler Bike Patrol (vulgo: Velo-Schuugger) glauben schenkte, der wird am diesjährigen Cortège eines besseren belehrt: Nicht anderthalb Dutzend in leuchtendes Gelb gehüllte Ordnungshüter sind da unterwegs, sondern ganze Hundertschaften. Für Wagen wie auch Guggen sind die Staats-Strampler das Sujet Nummer eins. Die Qualität der Umsetzung ist allerdings durchzogen:

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Fasnacht dinne

19. Februar 1997 | Von

Dr Harry sait: Saletti! – In der Baiz isch s paletti Gut 12000 aktive Fasnächtler seien dieses Jahr dabei, hat uns das Comité vor der Fasnacht wissen lassen – so viele sind angemeldet, bei denjenigen Einheiten, die im «Rädäbäng» erwähnt sind. Dazu kommen noch ein paar tausend «Wilde», die auch ohne Comité Fasnacht machen können.

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Das Wetter ist nicht Barometer

19. Februar 1997 | Von

Wir haben soeben die schönste Fasnacht aller Zeiten erlebt – denn jede Fasnacht ist schön. Natürlich, bei schönem Wetter wird die Fasnacht noch schöner. Aber das Wetter allein macht es nicht aus, vielmehr geht es darum, was man selbst aus der Fasnacht macht. Die Sujet-Palette verhiess auf den ersten Blick nicht viel Aussergewöhnliches. Am Cortège

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Aadie Fasnacht!

19. Februar 1997 | Von

«Zämme in d Hoose!», e heerlig Sujet, wo während de drey scheenschte Dääg (und Nächt) vo aggtyve und passyve Fasnächtlerinnen und Fasnächtler voller Fraid uusgläbt worden isch. Aagfange mit dr Frau Fasnacht, wo zämme mit em Petrus in d Hoosen isch und is vo droggener Kelti iber Nessi und stargge Wind bis zue de wermschte

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Dr Cortège isch ai Wunne – under brächtiger Sunne

19. Februar 1997 | Von

«Drägg am Stägge»: Dieses Sujet spielen die Vereinigte Kleinbasler VKB (gold-)glänzend aus. Sie führen nicht weniger als vier Requisiten mit, die 32 Pfeifer sind rot gewandete unschuldige Helvetias mit gelber Schärpe, der Tambourmajor stellt das Bankgeheimnis dar, und die 32 Tambouren erscheinen als in vornehme Nadelstreifenanzüge gekleidete Finanzhaie mit goldenem Biss und Nazi-Gold auf den

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Trotz em Himmel grau in grau – isch si farbig, d Lampe-Schau

18. Februar 1997 | Von

Die Laterne – besser müsste es dem Sujet gemäss eigentlich Latirrne heissen – der Basler Bebbi passt sich Ton in Ton dem Wetter an, das heisst grau in grau. Und manch ein Helgen und das dazugehörige Värsli sind bitterbös: Zu einem Kreuz, dessen Schenkel aus vier Hakenkreuzen bestehen und in dessen Zentrum das Schweizer Kreuz

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Dr Nohwuggs, Sii, ganz unverfrore, lauft den Alte scho um d Ohre

18. Februar 1997 | Von

Was sich beim Lesen der Comité-Schnitzelbängge abgezeichnet hat, ist am Montag abend beim grossen Bänggler-Marathon im Theater bestätigt worden: Fast alle neuen Bänggler sind eine Bereicherung und können mit der Spitze der Spott-Chöre auch in Sachen Vortrag und Helgen bestens mithalten. Als erste des Probable-Quintetts stellten sich d Flädermys vor. Schön anzusehen, ein wunderbares Örgeli,

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Bi Wind und e bitzeli Rääge – ganz e dolle Kindersääge

18. Februar 1997 | Von

Halb zwei Uhr – die Ruhe vor dem Sturm. Noch gibt es ein Durchkommen beim Marktplatz. Eine halbe Stunde später eine verwandelte Szenerie. Aus allen Gassen und Gässchen strömen sie herbei, die Einzelmasken, Gugge, Gruppen und Cliquen, aber in erster Linie unzählige Familien-Zigli. Es ist der Nachmittag der Kinder. Unterwegs sind sie in und auf

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