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23. Februar 1999 |
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Eine fast unübersehbare Marschkolonne von 26 Guggen mit an die 800 Schränzern pa radiert vom Messeplatz her über die Mittlere Brücke ins Grossbasel zu den tradit ionellen Konzertorten auf dem Märt (FG-Gugge) und dem Seibi (IG-Gugge). Kenner d er Guggenszene machen dabei für die erste Gugge des Corsos ein Novum aus: Die 50 -jährigen Pumperniggel,
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23. Februar 1999 |
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In dr Freye Strooss stoht e jungi Mamme mit ihre Kinder am Stroosserand und luegt em bunte Drybe uff dr Gass zue. Irgendwie macht sie e nidergschlagene Ydrugg uff mi, y waiss nit worum. S greescht Kind von ere, d Barbara, isch ebbe acht Johr alt, dernoh kunnt dr fimfjährig Florian, dr Glainscht dä isch
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23. Februar 1999 |
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Jeder Fasnachtsinteressierte, der das Glück hat, über die drey scheenschte Dääg nicht arbeiten zu müssen, der macht sich zur angenehmen Pflicht, die über 200 Laternen auf einem der schönsten Plätze Europas jeweils am Dienstag Morgen in aller Musse zu betrachten. Wohl dem aber, der seine klammen Finger in den Hosensäcken oder Manteltaschen verstecken kann, denn
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Kommentare deaktiviert für Eb am Daag oder z Nacht – d Ladärne sinn e Pracht
23. Februar 1999 |
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Kalt und windig wars, aber zum Glück, denn der Wind hielt den Regen ab, die Kinderfasnacht blieb trocken. Und wer sich so bewegte wie die Binggisse, hatte ohnehin nicht kalt. Schon um die Mittagszeit hatte sich die Innerstadt bereits wieder mit fasnachtslustigen Menschen gefüllt. Am Barfi standen die Zuschauer entlang der Cortège-Route Spalier für die
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Kommentare deaktiviert für Die Glaine uff e Waage – oder me duet si ummedraage
23. Februar 1999 |
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Um es vorwegzunehmen: Die «Roten Karten» des Schnitzelbangg-Comités haben Wirkung gezeigt. Was am Montag Abend zu sehen und hören war, verdient das Prädikat «Jahrhundert-Jahrgang». Selbst die wenigen schwächeren Bänggler sind nicht auf der ganzen Linie abgefallen. Die entscheidenden Unterschiede zeigten sich nicht nur beim Vortrag, sondern vor allem beim Umgang mit der Pharmazie, respektive mit
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22. Februar 1999 |
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Das Wetter! So nass war der Morgestraich seit Jahren nicht mehr. Also wurde es auch ein Plastik-Morgestraich. Was irgendwie vor Nässe geschützt werden konnte, wurde mit dem durchsichtigen Material verhüllt, «mer paggen y» lautete das Motto hier. Das Wetter es schaffte auch Platz. Kurz vor vier Uhr gelang es uns locker, von der Lyss
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22. Februar 1999 |
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Beim Comité am Steinenberg kommt als erste Stammclique die Neii Richtig vorbei, eine derjenigen mit dem Sujet «Aendzyt». In rote Kapuzengewänder gekleidet ist der ganze Zug, die Pfeifer als vergeistigte Flöten, die Tambouren klopfen sich den Geist aus dem Leib. Der Barbara-Club erscheint als orange Putztruppe, die schaut, dass Basel sauber bleibt. Auf Geld- und
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22. Februar 1999 |
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Die ersten Minuten vor dem Comité am Steinenberg gehören Cliquen und Gruppen, es scheint, als ob die Guggen, Schääse und Wagen-Cliquen vornehme Zurückhaltung übten. Doch schon schränzen von der Theaterstrasse die Bebbi Stompers daher nach diversen Austritten allerdings mit wenig Pfuus in den Backen. Doch dieser hat ausgereicht, um im «Rädäbäng» den Fahnenflüchtigen wenigstens
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22. Februar 1999 |
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Schnitzelbängg zu beurteilen, wenn nur der Zeedel auf dem Tisch liegt, ist so eine Sache: Was sich auf dem Zeedel locker und lustig liest, muss noch lange nicht gut sein. Wenn ein gut gedrechselter Vers schlecht vorgetragen wird, ist alle Mühe umsonst. Umgekehrt kann ein versierter Schnitzelbänggler mit seinem Vortrag unscheinbare Reime zu einem tollen
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Kommentare deaktiviert für Dr Christo paggt y – und d Bänggler sinn derby
22. Februar 1999 |
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In über 60 Restaurants und anderen Lokalen sind über die Fasnachtstage Schnitzelbänke anzutreffen, vorwiegend natürlich am Montag- und am Mittwochabend. Aber es gibt auch «Wilde», die sich am Dienstag auf einer frei gewählten Route durch die Fasnacht bewegen. Insgesamt 66 Einheiten sind bei den mittlerweile fünf auftretenden Gesellschaften registriert. Beim Schnitzelbank-Comité sind es 26, bei
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