Nachrichten
16. Februar 2005 |
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Lange viereinhalb Stunden, die knappe Pause eingerechnet, hat der Marathon der Comité-Schnitzelbänggler im Theater Basel gedauert. Für eingefleischte Fans sicher noch immer nicht genug. Aber lassen wir das, primär ist es eine Freude, dass es in dieser Stadt noch immer so viele Menschen gibt, die sich diesen Stress antun. Die von Beiz zu Beiz hetzen
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16. Februar 2005 |
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Wie wir am Morgen früh den Münsterberg hochsteigen, stehen die rund 200 Laternen trotz des nächtlichen Sturms unversehrt in voller Pracht da. Gleich fällt unser Blick auf die verschiedenen Laternen zweier Cliquen, die wohl einzeln betrachtet werden können, aber erst in der Kombination ein Gesamtkunstwerk ergeben. Da sind einmal die vier Laternen (Binggis, Junge Garde,
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16. Februar 2005 |
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Beim Sternmarsch von der Muba bis zum Märt haben sie die zweite Position innegehabt und jetzt steigen sie als erste auf die Bühne auf dem Marktplatz: die Ventilatore. Sie machen den Auftakt zum gut 2 1/2-stündigen Gugge-Reigen der FG-Gugge. Mit «Sailing» von Rod Stewart bringen sie das vieltausendköpfige Publikum ein erstes Mal zum Schunkeln. Über
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15. Februar 2005 |
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Dr achtjährig Dammbuur Kevin, wo am Morgestraich wäge sym ygipste Bai het miesse mit Stegg am Stroosserand stoh und syne Glyggekolleege zueluege, isch derby ganz ordeli mied worde. Und so isch er froh gsi, won er dehaim sy Schaichen e bitz het kenne hochlagere. Aber nit lang schliesslig het er em Babbe welle zueluege.
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15. Februar 2005 |
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Eine Kettenreaktion der besonderen Art soll sich am Morgenstraich im Raum Claraplatz abgespielt haben. Die Glocken der Clarakirche begannen ihr Geläut nämlich schon um 3:58 Uhr – die «Rätz-Clique» zeigte sich der Kirche hörig und begann ihr Spiel. Und weil die «Rätz» ja nicht falsch liegen konnte, zogen die umstehenden Cliquen nach. Dem Vernehmen nach
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14. Februar 2005 |
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Die Basler Deutschlehrer müssten am Cortège vor Freude Luftsprünge machen: Denn so viel Jeremias Gotthelf war an der Fasnacht garantiert noch nie. Nur beziehen sich die Cliquen dabei natürlich auf die Reality-TV Serie «Leben wie zu Gotthelfs Zeiten» von SF DRS. Schön ausgespielt wird das Sujet von der Märtplatz-Clique, diese will nämlich «3 Daag läbe
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14. Februar 2005 |
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Wie der Cortège punkt halb zwei Uhr beginnt, macht Frau Holle am Steinenberg eine kurze Pause. Doch schon die Kloschterräbe führen auf ihrem Wagen ein Utensil mit, das bald einmal gute Dienste leistet: Grosse rot-weisse Schirme spannen sich über die neue Rütli-Wiese in Bern, die von neun Tellen besucht wird. Und die acht Rettungstaucher des
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14. Februar 2005 |
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Y han e schlächte Draum gha und bi drum ganz ordeli zämmegfahre, wo am Viertel ab Zwai dr Wegger tschätteret het. Zerscht bin y denn uff d Terrasse, will y ha welle luege, eb s dusse no kuutet. Und wie! Dr Luft het zwor e bitzeli schwecher bloost, aber gschneyt het s allewyl no fescht.
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14. Februar 2005 |
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Einmal mehr dürfen wir feststellen, dass die Konkurrenz der Comité-Bänggler dazugelernt hat. Vieles kommt zwar noch immer sehr einfach gestrickt daher, deftiger und zuweilen auch zotiger, aber das Niveau steigt, wie die kleine, nach dem Lotterie-Prinzip erfolgte Auswahl an Versen der Basler Schnitzelbangg Gsellschaft (BSG) und der Verainigty Schnitzelbangg Gsellschaft (VSG) zeigt. Tutan Chamun Unterhoose
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Kommentare deaktiviert für Der Rest ist nicht Schweigen, aber eine reine Lotterie
14. Februar 2005 |
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Mit 29 Formationen nähert sich der Comité-Bänggler-Marathon der obersten Grenze dessen, was selbst eingefleischte Freunde fasnächtlicher Satire gerade noch aufnehmen können. Aber wenn die fünfeinhalb Neuen auch punkto Vortrag und Auftritt halten, was die Trockenlese ihrer Verse verspricht, darf sich nicht nur das Schnitzelbangg Comité freuen. Das gilt insbesondere für s Fäägnäscht. Der reine Frauenbangg
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Kommentare deaktiviert für Sie debutieren, jubilieren und kritisieren