Nachrichten

Bise zerzauste zum Glück die Sujets nicht

17. Februar 2005 | Von

«Vom Winde verweht» ­ wäre dieser Titel nicht schon längst durch Margaret Mitchells mit dem Pulitzerpreis ausgezeichneten Liebes-Roman aus dem Jahre 1936 besetzt, dann hätte ihn irgendeine Basler Fasnächtlerin für den gestrigen Cortège erfinden könnenŠ Schon von Beginn an zerzaust der eisige Nordwind Perücken, wirbelt Räppli auf und geht sowohl den Aktiven auf der Route

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Dr Harlekin fordert mehr Respekt von und für Fasnächtler

17. Februar 2005 | Von

Wenige Minuten alt ist der Morgestraich, da beklagt sich eine Zürcherin lauthals: «Lönd mich doch düre», ruft sie der abmarschierenden Clique zu, und versucht sich dazwischen zu drängen. Ganz anders hingegen die Szene vor dem Rhysprung: Eine Clique trommelt im Stehen, zwischen Tambourmajor und Trommlern versucht eine ältere Dame die Strasse zu überqueren. Einer der

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Dr Waggis ärgert sich über die Gugge «Clara-Schnoogge»

17. Februar 2005 | Von

Man mag «spontane» Platzkonzerte der Gugge im Freien mögen oder nicht. Tatsache ist, dass sie immer mehr in Mode kommen. So haben denn auch die Nachtfalter aus Pratteln, die bereits am Rotstab-Cabaret in Liestal Furore gemacht haben, am Montagabend vor der Hauptpost geschränzt, was die Trompeten, Posaunen und Hörner hergaben. Gut so. Weniger gut, dass

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Dr Ueli hat etwas gegen Schnaps am Kinder-Zyschtig

17. Februar 2005 | Von

Dienstagnachmittag auf dem Marktplatz: Die Kinderfasnacht ist in vollem Gange, als eine kleine Prinzessin sich mitten auf dem Platz bückt und aus einem Haufen Räppli ein kleines Fläschchen zieht. Neugierig beäugt das Maitli die Flasche, schraubt am Deckel und will bereits einen Schluck des ominösen Getränks nehmen, als der Babbe herbeistürmt und dem verwunderten Kind

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Alti Dante verachtet fremdenfeindliche Waggis

17. Februar 2005 | Von

Einige Cliquen und Guggen haben sich die Toleranz aufs Sujet geschrieben und heissen zum Beispiel Migrantinnen und Migranten herzlich willkommen. Nicht so der Waggis, der den Kindern beim Umzug am Dienstag Nachmittag nun wirklich kein Vorbild war. Er zog die Larve ab, als er einen Bekannten am Strassenrand erblickte und proletete mit Blick auf ein

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Dr Pierrot ist in seine schöne Nachbarin verknallt

17. Februar 2005 | Von

Frau Fasnacht knüpft immer wieder zärtliche Bande. Davon weiss Fränzi Baltisberger zu berichten. Immer wieder kommen Fasnächtler und Zivilisten nach der Fasnacht zu ihr und gestehen ihr, sich total in den trommelnden Blätzlibajass oder in die in den schönsten Altfrangg gekleidete unbekannte Pfeiferin verliebt zu haben. Ob Sie denn nicht eine Kontaktadresse dieser oder jener

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«Schade, dass es sowas bei uns nicht gibt»

17. Februar 2005 | Von

Es hat soeben halb vier geschlagen, als zwei dick eingemummte Gestalten das Hotel Hecht in der Rheingasse verlassen. Noch etwas verschlafen blinzeln sie in die Nacht hinaus, aber das, was sie erblicken, weckt sie mit einem Schlag auf. Rings um das Hotel herum treten Leute auf die Strasse, einzelne ziehen sogar schon die Larve über

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Leuchtende Kinderaugen

17. Februar 2005 | Von

Selbst die Sonne kann am Zyschtig-Nachmittag nur strahlen, wenigstens anfänglich. Bis die Bise wieder einsetzt und leichte Schneeflocken über die Menge tanzen. Oder sind es Räppli? Denn das Räppli-Schiessen ist der Binggisse liebste Beschäftigung. Die ganz Haimlifaissen schleichen sich von hinten an, lassen die Räppli aus Sieben an langen Stangen auf Köpfe regnen oder stopfen

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«Die Verschiffte» zum Zweiten

16. Februar 2005 | Von

Am Fasnachts-Dienstag. kurz nach 17 Uhr, wurden die Sieger des diesjährigen «Schnaabelbryys» ausgezeichnet – und für den ersten Platz entschied man sich für dieselbe Formation wie im vergangenen Jahr. Der Comité-Bangg «die Verschiffte» bleibt für die Jury das Mass aller Dinge und kann wie im Premieren-Jahr 2004 die 5’000 Franken Preisgeld einstreichen. Grösser als im

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Von «Wagenfriedhof» keine Rede mehr

16. Februar 2005 | Von

Es scheint, als wäre bei der Wagen- und Requisitenausstellung ein kontinuierlicher Aufwärtstrend zu beobachten. Am Fasnachtszyschtig zumindest kann von «Wagenfriedhof» nicht mehr die Rede sein. Die Messingkäfer, die diese Fasnacht als Chinesen daherkommen, schränzen bei ihrem Platzkonzert einen umjubelten Heuler nach dem anderen für das zahlreiche Publikum. Im Festzelt herrscht derweilen närrische Stimmung, während vor

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