Nachrichten

Drei Sekunden frische Luft

24. Februar 2010 | Von

Eigentlich fristet das Räppli ein trauriges Dasein. Schon die Geburt ist unsanft: Eine Stanzmaschine drückt mit aller Gewalt auf das Fleckchen Papier – vielleicht hat das Räppli da schon eine Ecke ab. Dann beginnt ein Herumgeschubse, bis das Räppli mit Tausenden anderer Leidensgenossen in einen Plastiksack gepackt ist. Womöglich landen noch Dutzende Säcke auf ihm.

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Poetisch bis zur Pauke: Der zweite der «drey scheenschte Dääg» gehört den Kindern

24. Februar 2010 | Von

Um die Basler Fasnacht muss niemandem bange werden. Am Fasnachts-Zyschtig zeigte sich erneut, welche Faszination der berühmteste Basler Brauch mit seinem Hang zu Kunst, Verkleiden und Fantasie gerade auf die Kinder ausübt. Viele steckten in Cowboy- oder Tierkostümen, nicht wenige aber warfen sich ins Kostüm des klassischen Waggis und benahmen sich entsprechend. Zahlreiche Cliquen bemühen

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Bängg II / Loose, schnabuliere und kritisiere

24. Februar 2010 | Von

Der Schnitzelbangg-Marathon hat bestätigt, was nach der Trockenlese zu vermuten war: Der Jahrgang 2010 ist ziemlich durchzogen. Es ist wie immer: Frau Wirtin dirigiert im Restaurant Aeschenplatz Gäste, Personal und Schnitzelbänggler, damit alle am richtigen Platz sind – und Punkt sieben Uhr gehts los. Bereits s Bangg-Ghaimnis bestätigt, dass in diesem Jahr kein Bänggler an

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Bängg I / D Schnitzelbängg 2010: Im Merze spriesse d Minarett

23. Februar 2010 | Von

Der Bänkler-Jahrgang 2010 wird von einigen wenigen Themen dominiert. Neben den drei M – Merz, Morin (dä kunnt Moorn) und Minarette – haben die in sechs Vereinigungen (unter ihnen auch die 90 gewordene Basler Schnitzelbank Gsellschaft) – organisiert oder «wild» auftretenden Spottsänger und -chöre auch andere Trouvaillen in ihrem Repertoire, die in dieser Trockenlese eigentlich

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Protest gegen Cortège

23. Februar 2010 | Von

Zwei Stammcliquen protestieren gegen das starre Korsett des Cortèges. Sie fordern eine kreativere Fasnacht. Die rot-weissen Plakate hängen plötzlich in der ganzen Stadt. Das grösste Transparent bei der Schifflände ist mehrere Meter breit: «Machsch scho Fasnacht, oder laufsch no d Route?» Die Seibi Clique tritt wie eine Gewerkschaft auf und demonstriert gegen den streng reglementierten

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Cortége II (Wääge) / Missbehagen bei Missen und Merz

23. Februar 2010 | Von

Nicht alle Wagen-Cliquen pflegen die Details mit der gleichen Hingabe, wenn sie ihre Sujets ausspielen. Wenig überraschend sind Bundesrat Merz und vor allem sein Campingfreund dominierend. So populär war der amtsälteste Staatschef der Welt noch nie: Gaddafi, mal gemeinsam mit Bundesrat Merz, mal mit seiner Idee, die Schweiz auf die Nachbarstaaten aufzuteilen, läuft bei den

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Cortège I / Frau Fasnacht ist ergötzt: Alte Herren spielen in diesem Jahr die Hauptrolle

23. Februar 2010 | Von

Müsste man der diesjährigen Fasnacht punkto Sujet einen Begriff zuordnen, es wäre wohl «Altherrenfasnacht». Oberst Gaddafi, Bundesrat Hans-Rudolf Merz, der Ca(rne)valiere Silvio Berlusconi und das Comité stellen die illustere «Staff» dieses «Greisenkabinetts», das am Cortège vorgeführt wird. Ein «Merz» in edler Form findet sich gerade einmal: als Staatskarosse der Marke «Mercedes» an der Spitze der

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Vom Regen in die Sonne: Ein prächtiger Cortège entschädigt für feuchten Morgestraich

23. Februar 2010 | Von

Im Gegensatz zur Säuligrippe im Vorjahr ist gestern in und um Basel das Fasnachtsfieber in aller Heftigkeit ausgebrochen. Wohl fielen Regentropfen, als am Montag Morgen um 4 Uhr alle Lichter der Stadt auf einen Schlag erloschen und aus allen Ecken und Gassen der gleiche, altvertraute Marsch erklang. Für das bekannte Gänsehaut-Gefühl in der Druggedde reichte

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Nass und ainewääg scheen

23. Februar 2010 | Von

Wenn’s am Mäntig Vieri schloot: Das ist der ultimative Kick für die drey scheenschte Dääg. Gestern jedoch hatte Petrus miese Laune. Im 15-er-Trämli wars um 3.15 Uhr am Montagmorgen so richtig gemütlich. Nach der Fahrt in der freund-nachbarschaftlich aneinander gepressten Menge atmeten die Frühaufsteher auf dem Aeschenplatz kräftig durch. Noch leuchteten die Strassenlampen, da und

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«dr Ufftaggt ’10» Töne der Zukunft und ein Turm aus Fischstäbli

21. Februar 2010 | Von

Ob es wohl als Gruss an den Fasnachtsgottesdienst «Gäll de kennsch mi nit?» gedacht war, welcher gleich nebenan in der Elisabethenkirche stattfand? Jedenfalls begann die Ausgabe von «dr Ufftaggt ′10 – LIGHT und 100% PROMI-FREI!» mit einem zehnminütigen Glockenläuten. Sinngemäss verabschiedete ein Rapper am Schluss das Publikum nicht mit «E scheeni Fasnacht» sondern mit den

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