Vom Regen in die Sonne: Ein prächtiger Cortège entschädigt für feuchten Morgestraich

23. Februar 2010 | Von | Kategorie: Nachrichten

Im Gegensatz zur Säuligrippe im Vorjahr ist gestern in und um Basel das Fasnachtsfieber in aller Heftigkeit ausgebrochen. Wohl fielen Regentropfen, als am Montag Morgen um 4 Uhr alle Lichter der Stadt auf einen Schlag erloschen und aus allen Ecken und Gassen der gleiche, altvertraute Marsch erklang. Für das bekannte Gänsehaut-Gefühl in der Druggedde reichte es aber allemal.

Doch am Nachmittag, beim ersten der beiden Cortège-Tage, leisteten auch die Wettergötter einen wesentlichen Beitrag dazu, dass der erste der drei Fasnachtstage in nachhaltiger Erinnerung bleiben wird – nicht nur beim Comité, das dieses Jahr seinen 100. Geburtstag feiern kann. Was das Comité auch zufrieden feststellen konnte: Der Cortège wickelte sich zumindest am Steinenberg, wo Obmann Felix Rudolf von Rohr die Cliquen begrüsste, ohne grosse Staus und Lücken ab.

Dieser Geburtstag steht bei den fast 500 Cliquen und Gruppen hoch im Kurs, nahmen doch etliche das Comité teils bissig, teils liebevoll, also ganz nach Art der Basler Fasnacht, aufs Korn. Ganz klar am höchsten in der Gunst der über 11 500 aktiven Fasnächtler steht allerdings Gaddafi, aufmerksam assistiert von Bundesrat Merz.
Am zweiten Fasnachtstag werden heute erst die Kinder im Zentrum stehen und für neue prächtige Bilder sorgen, am Abend werden dann die Guggen für Stimmung sorgen, während in den Kellern die Schnitzelbangg-Kunst gepflegt wird.

Weitere Informationen:

Fasnachts-Berichterstattung 2010 der bz auf einen Blick