Nachrichten

Rotblaues Fieber und leere Theaterkassen

27. Januar 2003 | Von

Ob sie es nun ist oder nicht – die älteste Basler Vorfasnachts-Veranstaltung nämlich – sei hier einfach mal dahingestellt. Fakt ist: Das «Zofingerconzärtli» hat sich in den vergangenen Jahren weg vom vergnüglich-heiteren Studenten-Abend hin zu einem ernstzunehmenden Konkurrenten für Drummeli, Charivari & Co. entwickelt. Denn die Pointen sitzen, das (Rahme-)Stiggli gehört zum Feinsten, was die

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42 Mool schloofe… bis zem Morgestraich

27. Januar 2003 | Von

Häberli hatte sich alles gut überlegt. Er hatte alle nötigen Vorbereitungen getroffen. Das Halstuch, die Kappe und das Striggjäggli – in rotblau, was denn sonst – liegen auf dem Stuhl, fein säuberlich ausgebreitet. Daneben die Fahne, die schon so manche Schlacht mitgemacht hat, und der Pubführer. Schon vor Tagen hatte er die Briefe geschrieben und

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44 Mool schloofe… bis zem Morgestraich

25. Januar 2003 | Von

Fasnachtsmusik IV. Die Harlekin haben für ihre eigene «Räppli-Serenaade» (ab 2. Februar im Saalbau Rhypark) jedes Jahr so genannte «BWUUF» (Basler Wält-Ur-Uffiehrige) im Programm. Eine heisst zum Beispiel «Dr Husar» oder ­ gemäss Programmheft ­ «Wär mit em Wolf danzt» oder «Die normative Kraft des Faktischen unter besonderer Berücksichtigung kognitiver Dissonanzen». Komponist ist Beery Batschelet.

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Gelungene Inventur und ein begeisternder Stargast

24. Januar 2003 | Von

«Sie werden sich bestens amüsieren». Dies versprach die Pressemeldung, die das Mimösli am 10. Januar herausgab. Und die Premiere von «Mir mache Inventar» im Häbse-Theater bewies, dass diese Ankündigung nicht übertrieben war. Die zweieinhalb Stunden vergingen wie im Flug, und am Schluss dankte ein sichtlich zufriedenes Publikum den Mitwirkenden mit herzlichem Applaus. Im musikalischen Teil

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45 Mool schloofe… bis zem Morgestraich

24. Januar 2003 | Von

Fasnachtsmusik III. Und weiter geht es mit unseren Kenntnissen über Fasnachts-Kompositionen. Wir verdanken sie dem informativen Programmheft der «Räppli-Serenaade», dem wir entnehmen, dass zum Beispiel das «Füürwäärgg» von Arth Paul für Piccolos komponiert worden ist. Das Stück wurde beim fünften Bajass-Konzert am 15. Dezember 1993 im grossen Musiksaal des Stadtcasinos uraufgeführt. Über das Piccolo-Werk heisst

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Ein stets sichtbarer Mahnfinger

23. Januar 2003 | Von

Angriffiger und frecher, solle es sein, aber auch poetischer und intimer – das Ridicule 2003. Und Helmut Förnbacher hat sein Versprechen eingelöst: Nach rund zweieinhalb Stunden zeigte sich das Premieren-Publikum zufrieden. Aber eines vorweg: Auch Förnbacher und seine Mannschaft vollbringen keine (vor-)fasnächtlichen Wunder; das Programm weist Längen auf, und der mahnende Zeigefinger wird gar oft

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46 Mool schloofe… bis zem Morgestraich

23. Januar 2003 | Von

Fasnachtsmusik II. Was ein «Nunnefirzli» ist, hätten Sie gerne gewusst? Ihnen kann geholfen werden. Sie nehmen ganz einfach das Programmheft der «Räppli-Serenaade» zur Hand und schlagen die erste Programm-Nummer auf. Dort steht, dass «s Nunnefirzli» von George Gruntz komponiert wurde (Trommeltext; Werner Spichty) und seine Geburtsstunde (nicht die des weltbekannten Jazz-Musikers) am 6. Dezember 1966

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Wechsel an der Comité-Spitze

23. Januar 2003 | Von

Entsprechende Gerüchte kursierten in der Fasnachtsszene bereits seit längerer Zeit, trotzdem gilt die Bestätigung als Überraschung: Alex Fischer tritt auf Ende April von seinem Amt als Comité-Obmann zurück – dies meldet Radio Basilisk. Der Jurist blickt dannzumal auf eine 12-jährige Zeit im obersten Fasnachts-Gremium zurück, 5 Jahre davon an dessen Spitze. Mitunter habe der hohe

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47 Mool schloofe… bis zem Morgestraich

22. Januar 2003 | Von

Fasnachtsmusik I. Viele Jahre, ja Jahrzehnte, gab es – das ureigene Zofinger Conzärtli einmal ausgenommen – als Vorfasnachtsveranstaltung «nur» die «Monstre-Trommelkonzerte» oder wie sie heute auch genannt werden, das «Drummeli». Der Hauptgang dieses bekömmlichen Vorfasnachts-Menüs bestand seit jeher aus Fasnachtsmusik, dargeboten von den Tambouren und Pfeifern der Stammcliquen und einer Guggenmusik. Auch an allen anderen

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Vorfasnacht im Multipack

21. Januar 2003 | Von

Selten zuvor fiel das Abstimmungs-Ergebnis auf «fasnacht.ch» derart deutlich aus: 74 Prozent votierten in den vergangenen Tagen dafür, dass das Mimösli wiederum live im Radio übertragen werden soll. Und wer keines der über 18 000 Tickets für das Häbse-Theater ergattern konnte, darf ab sofort aufatmen: Wie Basler Fasnacht Online (BFO) von Radio Basilisk erfahren hat,

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