47 Mool schloofe… bis zem Morgestraich

22. Januar 2003 | Von | Kategorie: Nachrichten

Fasnachtsmusik I. Viele Jahre, ja Jahrzehnte, gab es – das ureigene Zofinger Conzärtli einmal ausgenommen – als Vorfasnachtsveranstaltung «nur» die «Monstre-Trommelkonzerte» oder wie sie heute auch genannt werden, das «Drummeli». Der Hauptgang dieses bekömmlichen Vorfasnachts-Menüs bestand seit jeher aus Fasnachtsmusik, dargeboten von den Tambouren und Pfeifern der Stammcliquen und einer Guggenmusik.

Auch an allen anderen Vorfasnachtsanlässen, die im Laufe der Jahre dazu kamen, spielte und spielt die Fasnachtsmusik eine dominante Rolle. Zelebriert werden traditionelle Märsche und Kompositionen, immer mehr aber auch modernste Kompositionen, die Anleihen bei anderen musikalischen Stilrichtungen machen. Und da interessiert natürlich die Zuhörerin und den Zuhörer nicht nur der Name der Komposition und des Autors, nein sie möchten gerne mehr über das gespielte Stück erfahren.

Das Blättern in den einzelnen Programmheften ist jedoch meist ein nutzloses Unterfangen – nicht zuletzt weil aus neuen Kompositionen oft ein «Staatsgeheimnis» gemacht wird.
Mustergültig geben sich da die Organisatoren und Programmheft-Gestalter der «Räppli-Serenaade», die am Sonntag, 2. Februar, Premiere im Saalbau Rhypark haben wird. Da erfahren die Besucher nicht nur, wie das «Nunnefirzli» tönt, sondern auch, was es mit ihm auf sich hat… (Fortsetzung folgt)