Fasnachtsmusik II. Was ein «Nunnefirzli» ist, hätten Sie gerne gewusst? Ihnen kann geholfen werden. Sie nehmen ganz einfach das Programmheft der «Räppli-Serenaade» zur Hand und schlagen die erste Programm-Nummer auf. Dort steht, dass «s Nunnefirzli» von George Gruntz komponiert wurde (Trommeltext; Werner Spichty) und seine Geburtsstunde (nicht die des weltbekannten Jazz-Musikers) am 6. Dezember 1966 geschlagen hat. Gruntz und der in Fasnächtlerkreisen nicht ganz unbekannte «Cheese» Burckhardt hätten damals
sinniert, ob und wie sich Jazz und die Basler Fasnachtsmusik zusammenbringen lassen.
Die Uraufführung des Marsches, dessen Name an altbaslerische Gutzi «Pets de nonne») erinnert, fand dann am 22. Juni 1967 im Stadttheater statt. Vorgetragen wurde er von einer Ad-hoc-Gruppe mit den Pfeifer-Virtuosen Werner Kunz, Georges Mathys, Hans Schneider, Ruedi Grüninger, Josy Schaub, Franz Freuler, Dieter Muchenberger, Raymond Wyler und Duury Schmid. Diverse Cliquen hätten den heutigen Klassiker an der Fasnacht 1968 erstmals auf der Strasse intoniert, heisst es im Programmheft weiter.
Und jetzt wollen Sie noch wissen, wie ein «Nunnefirzli» besonders schön tönt? Dann müssen Sie die Harlekin ab Sonntag, 2. Februar, auf der Bühne im Saalbau Rhypark live erleben. Können Sie auch, denn es hat noch einige Billette. Erhältlich sind sie unter Telefon 061 261 90 25.



