Nachrichten

Fasnacht ganz subjektiv

9. März 2006 | Von

Alti Dante gibt ihren Senf dazu Jede kleinste Ablagefläche – ob Billettautomaten, Bänke, Transformatorenhäuschen, Treppen, Fenstersimse etc. – ist verstellt mit Flaschen, Flaschen und nochmals Flaschen. In jedem Schneehaufen stecken noch mehr Flaschen. Und die letzten Flaschen torkeln an den Morgen nach Hause, meist leider in unrühmlicher Lautstärke. Dass aber auch auf den Laternen am

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Aadie Fasnacht!

9. März 2006 | Von

S isch unnemietig, jo gruusig nass- kalt. Grad het’s wider e baar Minuute gschittet, und dr Pierrot, bis uff d Huut pflätternass, suecht im Gryzgang vom Minschter e bitzeli Schärme – und gwis au Schutz. Schutz villicht vor de Gfyhl, wo no all dääne Ydrigg vo de letschte drey Dääg iber en kemme. Do sitzt

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Gugge-Konzärt: Die Guggen lassen es krachen

7. März 2006 | Von

Ein superbes Platzkonzert bekommen Gugge-Liebhaber schon vor dem eigentlichen Gugge-Konzert. Neben dem Café Huguenin geben die Eremitage Schränzer eine astreine Version des Patent Ochsner Klassikers «W. Nuss vo Bümpliz» zum besten und sorgen so für Berner Stimmung an der Basler Fasnacht. Es ist 19 Uhr und in der Stadt ist einiges los: Die Rhyschlappe Waggis

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Kinder-Zyschtig: Kinder und Sonne strahlten um die Wette

7. März 2006 | Von

Beim Spalentor steht eine einsame kleine Prinzessin und heult Rotz und Wasser. «Mini Mimösli», schluchzt sie, «alles in Schnee». Undtatsächlich liegt im Schneematsch ein Strauss Fasnachtsblumen, der soeben von einem Bus überfahren worden ist. Doch da erhellt sich das Gesicht des Maitli wieder, denn soeben kommt die Sonne hervor und strahlt warm mit den Kinderaugen

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Dumm gloffe…

7. März 2006 | Von

Fir dr Cortège zappt dr granggi Pierrot zwische de hiesige Lokalfärnseh hin und här. Bim NW1 gseht d Moderatorin e «Stamm» verbylaufe, obwohl numme grad zwai Dammbuure mitruesse, und wo die verainigte Dupf und Rotstab mit dr Pfyffer-Retraite verbydefiliere, redt si vo dr «Dagwach». Bi Telebasel, em «ainzige Basler Fasnachtsfärnseh», wott dr Moderator s Sujet

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Laternenausstellung: Düsteres im Licht der Laternen

7. März 2006 | Von

Da sind sie auf dem Münsterplatz abgestellt – nicht geparkt: die Laternen. Über das, was man darf oder lassen soll, lassen sich die Laternenmaler in Wort und Bild eifrig aus. Sie zeichnen im Lichte der Laternen ein düsteres Bild. Der Stamm der Basler Bebbi blickt unfruchtbaren Zeiten entgegen. Ein Skelett verkündet: Sy Stammbaum isch scho

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Comité-Schnitzelbängg: Fast an der Grenze zur Comedy-Show

7. März 2006 | Von

Was sich bereits bei der «Trockenlesung» abgezeichnet hat, ist am Montagabend auf der grossen Bühne des Theaters bestätigt worden: Die Qualität der Verse und des Vortrags ist eindeutig gestiegen. Viele Comité-Bänggler haben zudem tüchtig dazu gelernt und präsentieren ihren bissigen Jahresrückblick – häufiger als auch schon – als eigentliche Kabarett-Nummern. Das kommt beim Publikum gut

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Klatsch: Helle Schugger und weniger helle Medien

7. März 2006 | Von

Das Hauptsujet der Cliquen und Wagen war ja die Reglementiererei und das Bestreben der Obrigkeit, für und gegen alles Bussen zu verteilen. Ob sich dies gegen die Amtsstellen selbst auswirken wird? Zumindest die Polizei hätte nämlich eine Busse verdient, war doch ausgerechnet in deren Hauptquartier im Spiegelhof am Morgenstraich Licht zu sehen. Skandal! Es sollen

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Montag-Nachmittag: Am Cortège ist die Luft rein

7. März 2006 | Von

«Follow me» – keine Angst, es handelt sich nicht um einen Beitrag über Frühenglisch. Gefolgschaft erhoffen sich nämlich die Pub-Rueche (eng-dt: Pöb Rueche), deren im wahrsten Sinne bodenständiges Sujet das Grounding (schon wieder Englisch) der Swissair (wieder Englisch), deren Neugeburt als Swiss (schon wieder . . .) und Verkauf an die Lufhansa (kein Englisch) aufnimmt:

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Morgestraich: Frau Fasnacht schlittert durch den Schnee

7. März 2006 | Von

Noch ist tiefe Nacht, und nichts weist beim Blick auf die verschneiten Strassen darauf hin, dass in wenigen Stunden der Auftaktzu den «drey scheenschte Dääg» erfolgt. «Ja, träume ich denn», frage ich mich: «Ist es erst Januar?» Doch die Augen wollen sich nicht recht schliessen lassen, und so meine ich, von fern Frau Fasnacht flüstern

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