Nachrichten

René Brielmann gestorben

21. Februar 2006 | Von

Am 24. April dieses Jahres wäre er 84 geworden, der Schöpfer so bekannter Märsche wie «Naarebaschi», «Yankee» oder «Veegel». Es war René Brielmann aber nicht vergönnt, an den diesjährigen «Drey scheenschte Dääg» das zu erleben, was ihm immer am meisten Spass machte: Eine seiner über 100 fasnächtlichen Kompositionen zu hören, vorgetragen von einer vorbeimarschierenden Clique

[weiterlesen …]



13 Mool schloofe… bis zem Morgestraich

21. Februar 2006 | Von

Sind unsere lieben Brüder und Schwestern in Luzern fasnachtsmüde -, ihrer Traditionen gar überdrüssig geworden? Gibt es bald keine Böllerschüsse mehr? Muss der Fritschivatter abdanken? Das fragen wir uns ernsthaft am Tag des traditionellen «Guuggerbaums» und einen Tag vor der früher ebenso beliebten «Tagwache». Denn so lesen wir heuer beschwörend in der «Fasnachtsorientierung 2006» zum

[weiterlesen …]



Die Cliquen bevorzugen lokalbezogene Sujets

20. Februar 2006 | Von

Wie «allewyyl» konnte Comité-Obmann Felix Rudolf von Rohr eine grosse Zahl Medienvertreter zur Fasnachtsorientierung begrüssen. Dieser traditionelle Anlass fand dieses Jahr eine Woche früher als in den Jahren zuvor und erstmals im Fonduestübli des Restaurants Kunsthalle statt. «Ein rustikal-volkstümlicher Rahmen, passend zur Fasnacht», befand Rudolf von Rohr. Nachdem sich die Routenkürzung letztes Jahr bewährt hat,

[weiterlesen …]



14 Mool schloofe… bis zem Morgestraich

20. Februar 2006 | Von

Wie Clara Wilpert, Direktorin des Museums der Kulturen, im Gespräch mit der bz erzählte, freue sie sich aufs Ausschlafen am 1. März. Dann nämlich beginnt für sie der Ruhestand. Vermutlich will sie nicht nur aus-, sondern auch vorschlafen, denn sie freut sich ebenso sehr auf die Fasnacht: «Die Basler Fasnacht ist etwas ganz Faszinierendes. Ich

[weiterlesen …]



Drummeli 2006: Klassisch, aber nicht altbacken

18. Februar 2006 | Von

In erster Linie ist das «Monstre» ja die klassische Leistungsschau der Stammcliquen in Sachen Fasnachtsmusik – und hier darf man auch nach betrachten des 06er Jahrgangs konstatieren: Alle gaben sich Mühe, keiner machte dem Publikum im alles andere als ausverkauften Muba-Saal solche. Und dass das «Drummeli» – welch Sensation – vor 23 Uhr fertig war,

[weiterlesen …]



16 Mool schloofe… bis zem Morgestraich

18. Februar 2006 | Von

Da hatten wir kürzlich die Schweizerische Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme, die zu Mässigung an der Fasnacht aufrief und Tipps zum «richtigen» Trinken gab. Nun zieht die Beratungsstelle für Brandverhütung nach. Sie warnt vor dem Feuerteufel, für den leicht entflammbare Kostüme und Dekorationen ein einfaches Spiel seien, und rät: «Fasnachtskostüme mit handelsüblichen, ungiftigen Brandschutzmitteln

[weiterlesen …]



Comité 2000: Freiheit statt Subventionen!

18. Februar 2006 | Von

Das Comité 2000 ist bereits an der siebten Fasnacht aktiv. «Wir wollen niemanden konkurrenzieren, wir verstehen uns wirklich als sinnvolle aber auch humorvolle Ergänzung im Sinne der möglichst ungezwungenen Fasnacht», so Obmann Karl Schweizer an der Medienorientierung. Bei ihnen gibt es keinen Routenzwang, keine Subventionen, dafür aber grosse Freiheit. Alle dem Comité 2000 angehörenden Einheiten

[weiterlesen …]



Zofingerconzärtli 2006: Die wortgewaltigste Form der Vorfasnacht

17. Februar 2006 | Von

«No kunt’s Conzärtli au an d’Raie, zwai Wuche vor der Ziebelewaie.» Conzärtli? Das ist dann, wenn sich männiglich fragt: Ist das Vorfasnacht? Conzärtli ist aber auch dann, wenn vor der Vorstellung über die Grossleinwand Werbung flattern darf. Und Conzärtli ist erst recht dann, wenn eine Textpanne im Conzärtlicantus nicht peinlich, sondern belustigend wirkt. Wenn Bischof

[weiterlesen …]



17 Mool schloofe… bis zem Morgestraich

17. Februar 2006 | Von

«Da heisst es doch landläufig, die Guggemusigen seien ein repräsentatives Abbild der Bevölkerung. Nicht so die Guggemusig Glaibasler Schränz-Brieder», betont dieselbige Gugge in einer Medienmitteilung. Und warum? 56 Prozent der Mitglieder seien Raucherinnen und Raucher. Die Gugge halte somit einem gesellschaftlichen Trend entgegen, wird stolz begründet. Da kann frau nur sagen: Zum Glück ist diese

[weiterlesen …]



18 Mool schloofe… bis zem Morgestraich

16. Februar 2006 | Von

Aus dem Büchergestell gefischt (IVa): «Von hier aus schiebt sich alles mögliche vor unser Münster. Aber seht doch, wie es selber dazwischen hindurchspäht, dem hinunterspringenden Rhein nachschaut und flüstert: Zwar seht ihr mich nicht immer – aber ich seh’ euch schon». (aus «Basler Münster/Poetische Augenblicke», Jürg Buess, Rudolf Bind, baz-Verlag).