Nachrichten

Cortège II / Es fahren und laufen viele Meisjes mit

2. März 2009 | Von

Nebst der Euro 08 sind oft ausgespielte Sujets der Guggen und Wagen die Finanzkrise sowie die neuen Sicherheitsbestimmungen für den Bau der Wagen. Ein Trostpflästerchen gleich zu Beginn des mehrstündigen Korsos der Wagen und Guggen: Die triste grau-nasse Kulisse am Steinenberg wird gleich mit leuchtenden Farben etwas aufgehellt. Den Anfang macht die Gugge Fährischiffli mit

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Spott auf Schrott, da lachen die Falschen

2. März 2009 | Von

Fast 100 Schnitzelbangg-Sänger und -Chöre sind wieder unterwegs, um ihren Spott über die Häupter der Verursacher fasnächtlichen Unmuts auszuleeren. Angesichts der aktuellen wirtschaftlichen und politischen Lage – so scheint mir nach der Trockenlese – hat mancher Bangg seinen Spott mit einer tüchtigen Prise Nachdenklichkeit gewürzt. So auch der Comité-Bangg «Schoofsuuri», der in seinem abschliessenden Marathon-Vers

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Uff dr Gass

2. März 2009 | Von

Am Morgestraich wird viel zu viel geblitzt. Jeder Blitz ist einer zuviel. Aber wem sollen wir das erzählen? Erstens gibt es Jahr für Jahr mehr Fotoapparate, zweitens immer mehr knipsende Handys. Seit uns der Chef empfohlen hat, auch eins anzuschaffen, sagen wir dazu aber lieber nichts mehr. Seis drum. Das Licht soll von den Ladärne

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Dr Goldschatz isch do

2. März 2009 | Von

Dr Groossbabben hets Chiara wider uff Bsuesch, wo s letscht Johr als noonig ganz dreijährige Gnirps s erscht Mool het derfen an Morgestraich. Die Glai isch sälbetsmool vom Ruessen und Pfyffe esoo begaischteret gsi (Kunschtstigg, bi däm Groossbabbe…), ass si dismool scho am Sunntig zoobe wien e Wischbel ummedänzlet isch. Dr Groossbabben aber isch allem

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Bewunderndes Staunen beim «Ypfiffe»

2. März 2009 | Von

Das sind die prickelnden Stunden vor dem «Morgestraich», wenn am Sonntagabend die Fasnächtler aus allen Richtungen zur Innerstadt marschieren. «Mensch, sind hier die Bänkelsänger zu hören?» Das will Frau Treichel aus Heidelberg vor der Beiz «Zum Braunen Mutz» wissen. Ein gutmütiger Mensch mit einem «Humpe» in der Hand erklärt ihr sec: «Gueti Frau, hogg doch

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Dr Ufftaggt 09: Eine musikalische Reise durch 16 Jahrhunderte

1. März 2009 | Von

Er ist nicht nur die «ultimativ allerletschty», sondern auch die turbulenteste Vorfasnachts-Veranstaltung, der «Ufftaggt». So begeisterte auch heute Morgen währen zwei Stunden die Ausgabe 09 die Zuschauer im bis auf den letzten Platz besetzten Foyer vom Theater Basel. Mit hervorragenden musikalische Darbietungen, unter-, oder besser gesagt «übermalt» mit lustigen Filmsequenzen, so wurde «Die Geschichte der

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Fasnächtlich-besinnlich und höchst-emotionaler Gottesdienst

1. März 2009 | Von

Gut zehn Jahre sei es her, erzählte Organisator Jürg Jösslin, dass Mark Kürsteiner mit der Idee an ihn herangetreten war, am Sonntag vor dem Morgenstreich einen Gottesdienst abzuhalten. Man fragte den damaligen Pfarrer der Elisabethen-Kirche und fand dort spontane Unterstützung. Heuer konnte man das zehnjährige Jubiläum feiern – allerdings ohne den bereits nach dem Premierenjahr

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«s Frässerli zem sibte Mool»

1. März 2009 | Von

Der Basler Keller war bis auf den letzten Platz besetzt, als 32 Stunden vor dem Morgenstreich der Peperoni das erwartungsvolle Publikum begrüsste. Mit einem pointenreichen Prolog liess er das vergangene Jahr Revue passieren. Anschliessend gab die Gruppe «Trou Bâloise» den Pfeiffermarsch «s Nunnefirzli» zum Besten, ein echter Genuss von den fünf Piccolo Virtuosen. Nun war

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1 Mool schloofe… bis zem Morgestraich

1. März 2009 | Von

Ridicule Anfang Januar, dann Pfyfferli, Mimösli, Charivari, Kinder-Charivari, Zofingerconzärtli, und, und, und. Und zu guter Allerletzt heute morgen noch dr Ufftaggt. «Weisst Du, Vorfasnachtsveranstaltungen ohne Ende. Die ganze Vorfreude auf die drey scheenschte Dääg ist bei mir dahin», sage ich zu meinem Nachbarn. So gesehen sei der Morgestraich gar nicht mehr, was er einmal war.

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2 Mool schloofe… bis zem Morgestraich

28. Februar 2009 | Von

Wenn es einmal in der Kirche heisst «Gäll, Du kennsch mi nit?», dann ist das nicht etwa ein verloren geglaubtes Schäfchen, das in die heiligen Hallen zurückgefunden hat und den Pfarrer anspricht. Nein, es handelt sich um eine spezielle gottesdienstliche Feier, die bereits zum neunten Mal morgen ab 10.30 Uhr in der Elisabethenkirche stattfindet. Die

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