Nachrichten

38 Mool schloofe . . . bis zem Morgestraich

7. Januar 2005 | Von

«Die Vorbereitungen der Fasnacht in Basel läuft auf Hochtouren» (sic!), zitieren wir aus einer Mail des Pfaarer vo Hääsige, ein VSG-Bangg, der uns im vergangenen Jahr mit Versen dieser Machart beehrte: Wenn aine im Wooghof an ere Zällewand e bitz dra umme gnyyblet ­ mit blosser Hand denn gheye die billige Baggstai uss de Fuege

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Pfyfferli 2005: Herausforderung bestanden

6. Januar 2005 | Von

Ohne das Musikalische schmälern zu wollen: Die Höhepunkte finden sich im textlichen Teil. Hier wird mit viel Wortwitz agiert und mit spitzen Hieben Richtung «Berufsbasler» und «-fasnächtler» nicht gespart. Nicht zuletzt zuständig ist dafür Urs Bosshardt, der «Basler mit östlichen Wurzeln», der den Bebbi gehörig den ostschweizerischen Spiegel vorhält. Die gloriose Verbindung von Musik und

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S’Ridicule 2005: Neben den Zügen, aber «voll uff de Schiine»

6. Januar 2005 | Von

Auch im sechsten Jahr versprüht das Ridicule eine begeisternde «Nase voll Fasnacht». Gerade in diesem von Katastrophen geschüttelten Jahr passen seine vorwiegend leisen, feinfühligen Töne gut zur allgemeinen Stimmung. Einerseits wollen wir, wie es im Prolog heisst, «im Fasnachtsfieber schwelge». Zugleich aber fragt man sich: «Soll y, ooder soll y nit?». Diese Frage stellt sich

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39 Mool schloofe . . . bis zem Morgestraich

6. Januar 2005 | Von

Dass uns schon vor dem Morgestraich Schoggi-Osterhasen aus Geschäfts-Vitrinen entgegen lachen, Pfingsttauben bereits vor Ostern als Dessert zum Kaffee gereicht werden, bereits zur Herbstferienzeit Niggi Näggi in jeder Art und Form als Werbeträger herhalten müssen ­ daran haben wir uns, leider, schon längst gewöhnt. So ist nur logisch, dass noch vor dem Dreikönigstag knusprige «Faschtewaie»

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Ein Charivari mit «Brüllern»

5. Januar 2005 | Von

Seit dem 9. November laufen die Proben, seit gestern üben die 15 Schauspielerinnen und Schauspieler sowie alle anderen Mitwirkenden auf der Bühne im Volkshaus. Zurzeit werden gerade die letzten Zahnräder eingefügt, nämlich die musikalischen Elementen. «Wir haben nur noch mit beruhigen Problemen zu kämpfen, etwa wie man 50 Leute einer Clique durch eine Drehtüre von

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40 Mool schloofe . . . bis zem Morgestraich

5. Januar 2005 | Von

«Get fired up! Le carnaval s¹enflamme». Bilingue aufgeheizt werden sollen in diesem Jahr die Karnevalistinnen und Karnevalisten in Québec, Kanada, zu ihrem bereits 51. «weltgrössten Winterkarneval». So jedenfalls nennt der Président du Carnaval de Québec, Yvon Hudon, das Motto der Veranstaltung, die wir hier unter der Rubrik «Fasnacht in aller Welt» kurz beleuchten möchten. Im

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41 Mool schloofe . . . bis zem Morgestraich

4. Januar 2005 | Von

«Am 05. Januar 2005 wird unsere Präsentation der Cliquengeschichte mit Schwerpunkt auf die lange Tradition der Laternenmalerei in den Schaufenstern der Credit Suisse in der Freien Strasse eröffnet. Anfänglich ein mit Pfeifen und Trommeln geplanter erster Höhepunkt im Jubeljahr. Doch das Tagesgeschehen schreibt oft eine andere Geschichte. Nach der schrecklichen Naturkatastrophe im indischen Ozean scheint

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«100 Joor Monstre» und 127. «Offizielles»

3. Januar 2005 | Von

«Die Monstre-Trommelkonzerte feiern dieses Jahr ihr 100-Jahr-Jubiläum», verkündete ein sichtlich stolzer Felix Rudolf von Rohr, Obmann des Fasnachts-Comités. Am 26. Februar 1906 lud das Comité, damals noch aus Vertretern des Quodlibet und des Wurzengraber-Kämmerlis bestehend, zum ersten Monstre-Trommelkonzert in die Burgvogtei-Halle (das heutige Volkshaus) ein. Daher steht die Ausgabe 2005 unter dem Motto «100 Joor

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42 Mool schloofe . . . bis zem Morgestraich

3. Januar 2005 | Von

Jahreswechsel: Auch für Fasnächtlerinnen und Fasnächtler die Gelegenheit, einander für das neue Jahr Wünsche jeder Art zu entbieten. So haben wir zum Beispiel von einem «Gottseidangg freie wilde Bangg» (Eigenwerbung auf seiner Website) eine Mail mit folgenden zwei Zeilen erhalten: Mer winsche Eych numme s Bescht uff Ärde und hoffe, dä Fasnachtsjoorgang soll e guete

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Kinder-Charivari 2005: «d Zauberschleegel», ein Fasnachtsmärchen

31. Dezember 2004 | Von

Das Stück «d Zauberschleegel» spielt während den «drey scheenschte Dääg vo Basel». Statt wie früher miteinander zu reden, verschicken die Fasnächtler nur noch SMS. Das passt Frau Fasnacht aber ganz und gar nicht. Deshalb beschliesst sie, einen Stadttambour einzusetzen. So wie in alten Zeiten, als die Kommunikation noch zwischen den Menschen, und nicht zwischen Handys

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