Eva Herzog, Sepp Blatter und Markus Somm werden am diesjährigen Zofinger-Conzärtli als Lyyche oder dramatis personae auf der Bühne vertreten sein. Aufgrund des Umzugs auf die Bühne des Grossen Festsaals der Messe werden die Eintrittspreise erhöht. Man erhofft sich aber auch eine Steigerung der Qualität durch die neuen Möglichkeiten. Erhöht hat sich auch das Platzangebot.
Prominente Handelnde wurden heute von der Zofingia vorgestellt. Die Basler Finanzministerin erhält das „vulgo“ Styyr-Troog, der FIFA-Präsident fungiert als „Dasch e Geblabber“ und der noch ziemlich neue BaZ-Chefredaktor Markus Somm als „Mark us Chrom“. Noch nicht bekannt ist, welches der Originale an der Premiere auch persönlich anwesend sein wird.
Neu ist der Aufführungsort; man wechselt vom Stadt-Casino in den Grossen Festsaal der Messe Schweiz. Dies bringt ein von 2100 auf 3090 Plätze erhöhtes Angebot, aber auch höhere Preise: Statt 25 kostet ein Ticket nun 35 Franken, was im Vergleich zu anderen Vorfasnachtsveranstaltungen immer noch recht günstig ist. Organisator Philip Schotland beruhigte aber, dass die traditionellen Pastetli weiterhin nach dem Motto verkauft werden: „Ains fir drey Frangge, drey fir zäh Frange“.
Der Umzug stellt auch An- und Herausforderungen an Regie und Darsteller, ist die Bühne doch deutlich grösser, auch wenn man sie optisch einengen wird. Auch der Zuschauerraum wird durch Stellwände seitlich eingeengt. Die Premiere ist am 24. Februar, weitere Vorstellungen, ebenfalls um 20 Uhr, folgen am 25. und 26. Februar. Man bleibe ein Laientheater, betonte Schotland, aber das Motto lautet doch: „Alles wird besser!“



