Und sie «Gässle» doch…

29. September 2003 | Von | Kategorie: Nachrichten

Nach einem straffen Tagesprogramm am Samstag, das um halb acht Uhr am Morgen mit den Einzelwettspielen gestartet wurde, war das Unterhaltungsprogramm am Abend um so willkommener. Einen der Höhepunkte bildete dabei der Auftritt der Trommelgruppe «Drumfire». Die 13 jungen, angefressenen Trommler setzten sich aus den Tambourenvereinen «hot sticks» Ittigen, Laupersdorf-Thal, Erlinsbach, Biel, Matten und Mund zusammen. Das Repertoire der Gruppe besteht aus ideenreichen und explosiven Eigenkompositionen und Shownummern, die ein breites Spektrum von Rhythmen und Utensilien wie PET-Flaschen und Reisekoffer zum Einsatz bringen. Ein begeisterter Zuhörer war auch Erik Julliard vom «Top Secret Drum Corps», der an diesem Abend mit dem «Percussionsensemble und Tambouren Schweizer Armeespiel» auf der Bühne stand.

Der Sonntag wurde geprägt durch die Sektionswettspiele und dem krönenden Abschluss mit dem Festumzug durch Ittigen, an dem sämtliche Trommel- und Pfeifergruppen teilnahmen. Der Umzug endete wieder auf dem Festgelände, wo anschliessend nach ein paar offiziellen Ansprachen die Rangverkündigung stattfand. Die Rangliste steht auf der Homepage des Jungtambourenfestes Ittigen als PDF-Datei zum Download bereit.

Und was war jetzt mit dem «Gässle»? Philippe Müller, verantwortlich für das Marketing und die Presse im OK-Team, schmunzelt: «Natürlich konnten es sich dies einzelne Gruppen nicht verkneifen… vorallem solche aus der Agglomeration Basel. Wir haben aber bis jetzt noch keine negative Resonanz von den Anwohnern erhalten und ab elf Uhr Abends war auch kein Piccolo und keine Trommel mehr zu hören.»