Kinder-Charivari 2011: Die Ideen kommen von den Kindern

5. Dezember 2010 | Von | Kategorie: Top-Thema, Nachrichten

MEDIENORIENTIERUNG / Im Stück «Dr Dummpeter» erzählt das Kinder-Charivari die spannende Geschichte von einer Jungen Garde, welche sich auf die Fasnacht vorbereitet.

von Hajo Strohm (Text) und Dennis L. Rhein (Fotos)

«Von Kinder, für Kinder», das ist laut Obmann Bernhard Stutz das Motto vom Kinder-Charivari 2011. «Dr Dummpeter» heisst die Geschichte von der Jungen Garde der Laferi, welche heute den Medien vorgestellt wurde. Neben dem Obmann waren noch die Regisseurin Colette Studer und die beiden jungen Schauspieler Cédrik Arpagaus (er spielt den Sujetobmann Balz) und Justine Haizmann (sie ist im Stück die Larvenmalerin Conny) anwesend.

Die Geschichte beginnt wenige Tage vor der Fasnacht im Cliquenkeller der Laferi-Clique. Er wurde kurzfristig zur Werkstatt umfunktioniert. Hier ist die Junge Garde an den letzten Vorbereitungen für die Fasnacht. Der Cliquenkeller ist dekoriert mit Stäggelaternen, Helgen und Erinnerungen an vergangene Fasnachten. Die Laterne steht fertig gemalt im Keller. In jeder Ecke wird eifrig gearbeitet. An einem Tisch malt Conny die Larven, zwei Trommlerinnen schränken ihr Instrument und drei Pfeiferinnen stimmen ihre Piccolos. Kostüme werden angepasst und Laternenverse «gebrünzlet». Es herrscht eine ausgelassene und fröhliche Stimmung. Alle sind fleissig am arbeiten.

Colette Studer findet die Arbeit als Regisseurin «aufstellend und erfrischend».

Gegen Abend gehen die Kids nach Hause. Im leeren Keller fängt es plötzlich in einer Ecke an zu funken, die Fasnachtsrequisiten fangen an zu brennen. Das Feuer breitet sich aus, bis der Keller im Vollbrand steht. Er wird total verwüstet. Alle Kostüme, Larven, Requisiten und die Laterne sind verbrannt. Die Feuerwehrmänner löschen den Brand und sperren den Brandort mit Bändern ab. Nach und nach treffen die Junggardisten ein. Sie sind geschockt, gehen durch den Keller und heben einzelne Bruchstücke ihrer ehemals schönen Fasnachtsrequisiten auf. Eine hoffnungslose Stimmung macht sich breit. Findet die Fasnacht für die junge Garde in diesem Jahr statt? Oder können sie wenigstens am Fasnachtsdienstag mitmachen? Diese Frage wird ab dem 19. Februar 2011auf der Kleinen Bühne des Theater Basel beantwrotet.

Idee und Text stammen von Christoph Knöll und Jacqueline Christ Knöll. Regie führt erstmals Colette Studer. Sie war sieben Jahre lang Schauspielerin am Theater Fauteuil, wo sie auch im Pfyfferli mitwirkte. Nächstes Jahr steht sie im «grossen» Charivari auf der Bühne. «Das ist ein spannender Spagat zwischen Regisseurin am Kinder-Charivar und Schauspielerin am Glaibasler Charivari», bekannte Studer. Die Arbeit mit den zwölf jungen Schauspielern findet sie aufstellend und erfrischend. Man müsse nur Augen und Ohren offen haben, denn die Ideen kämen von den Kindern. Geprobt wird auf einer kleinen «Bühne», für die Umstellung auf die grosse Bühne im Theater Basel haben die Darsteller dann nur zwei Tage Zeit. In den fasnachtsmusikalischen Teilen wirken mit: Guggemuusig-Barbarossa Binggis, die Jungi Garde der Basler Rolli, Yvan Kim mit den Jungtambouren der Chriesibuebe und der Schnitzelbangg Dr Superbebbi.

Colette Studer findet die Arbeit als Regisseurin «aufstellend und erfrischend».

Colette Studer findet die Arbeit als Regisseurin «aufstellend und erfrischend».

Colette Studer findet die Arbeit als Regisseurin «aufstellend und erfrischend».

Obmann Bernhard Stutz setzt sich ein für ein Theater «von Kinder, für Kinder».