Stubete 2003: Am Spalenberg «Bi Merians dehaim»

24. November 2002 | Von | Kategorie: Nachrichten

Ab 14. Februar 2003 ist im Neuen Tabourettli am Spalenberg 12 «Stubete Zyt!!!». Werner F. Vögelin lädt seine Gäste ein «zu einem unvergesslichen baslerischen Vorfasnachtsabend uff Baseldytsch». Basler Fasnacht Online gewährte er exklusiv einen kurzen Einblick ins neue Programm.

Auch die achte Stubete-Ausgabe wird nach Vögelins Worten etwas anders als die andern Vorfasnachts-Veranstaltungen. Dabei sei es eigentlich mehr ein «Kämmerli» als eine Stube. Das ganze Programm spielt «Bi Merians dehaim». Es entspricht mit seinem poetisch-musikalischen Mix echter Fasnachtstradition.

Neben schönen Reimen legt Vögelin speziellen Wert auf die musikalischen Vorträge. Die Sängerin Barbara Wäldele mit zwei Auftritten, Bettina Urfer am Piano und Giselle Reimann, eine Spezialistin auf der Querflöte, sollten diesem Anspruch gerecht werden. Auch die Cliquen kommen gerne an den Spalenberg. Diesmal erhielt Obfrau Yvonne Hagen und ihre Rätz-Clique den Zuschlag. Und wie immer an der Stubete treten an jedem Abend verschiedene Bängg auf. Ergänzt wird das Ensemble durch zwei Überraschungsgäste. Hier verriet Vögelin nur, dass es sich bei einem Gast um eine bekannte Schweizer Kabarettistin handle, die kürzlich mit einem Preis ausgezeichnet worden sei.

Werner F. Vögelin tritt nicht nur in zwei Solonummern auf, er ist gleichzeitig auch Regisseur und Produktionsleiter. Eine heikle Aufgabe, sind doch auf und hinter der Bühne rund 100 Personen im Einsatz. Die Bühne muss über eine schmale Rampe, ähnlich der legendären «Hühnerleiter» im alten Küchlin, erklommen werden. Glücklicherweise hat es bisher noch nie einen Unfall gegeben. Die finanzielle Verantwortung trägt ebenfalls Vögelin. «Das ist jedes Jahr eine Gratwanderung», verriet er.