Bereits zum siebten Mal traten im ausgebuchten Restaurant Atlantis die Bänggler am Fasnachtsdientag-Abend zum «Sängerwettstreit» um den Schnaabelbryys an. Die Jury bestand aus Massimo Ceccaroni (Vorsitz), Viktor Giacobbo, Caroline Rasser und Megge Buser. An der Preisverleihung gestern Abend wurden die folgende Teilnehmer ausgezeichnet:
1. Bryys: Fäldschnäggli
2. Bryys: Landsknächt
3. Bryys. Gwäägi
4. Bryys: Die Aabrennte
5. Bryys. Schuumschleeger
6. Bryys: Seibi Strossebangg
7. Bryys: Voogelschyychi
Der «Grienschnaabelbryys» ging an d’Venezianer.
Um den übrigen Teilnehmern eine höhere Gewinnchance zu ermöglichen traten die drei Spitzenbängg «dr Spitzbueb», «s spitzig Ryssbley» und «d Striggede» ausserhalb des Wettbewerbs auf.
«Die aktive Nachwuchsförderung hat in den letzten Jahren mit einigen öffentlichen Schnitzelbank-Seminarien und weiteren Nachwuchsförderungsmassnahmen zweifellos Wirkung gezeigt. Insgesamt haben 24 „Grienschnääbel“ auf der Bühne gestanden; einige davon sind jährlich im „Haupttableau“ wiedergekehrt und bereichern heute die Basler Schnitzlbangg-Landschaft», erklärt Armin Faes in einer Medienmitteilung.
Und weiter heisst es in der Mitteilung: «Mit der Austragung des 7. „Schnaabelbryys“ ist diese Art der seinerzeit formulierten Nachwuchsförderung für den Basler Schnitzelbangg erschöpft. Zweck und Ziel konnten dank der regen Teilnahme von unzähligen Schnitzelbank-Formationen erreicht werden. Insgesamt kamen während dieser Zeit 51 Schnitzelbängg in den Genuss eines Preises. Der Stiftungsrat der „Stiftung zur Förderung des Basler Schnitzelbangg“ sowie das derzeitige OK haben entschieden eine neue, andere, erweiterte und noch effizientere Plattform für ihre Ziele zu schaffen. Die Details werden im Frühling ausgearbeitet und später den interessierten Zielgruppen vorgestellt».
«Dr Zyschtigsbryys» folgt auf den «Schnaabelbryys»
Jürg Wartmann, Inhaber des «Atlantis» hat sich entschlossen, einen Nachfolgeanlass zu schaffen. «Am nächsten Fasnachtsdienstag, 15. März 2011 startet das „Tis“ mit dem „Zyschtigsbryys”. Dieser wird allerdings ohne Jury stattfinden. Lediglich das Publikum ist dazu aufgerufen, die drei aus Publikumssicht besten Schnitzelbank-Formationen zu krönen. Es sollen drei „Natural-Preise“ vergeben werden, d.h. „Tis“-Gutscheine im Wert von 1’000, 500 und 250 Franken», teilt Wartmann mit.



