Vom 12. Januar bis 5. März 2011 wird «S’Ridicule – e Nase voll Fasnacht» im 12. Jahrgang insgesamt 20 Mal im Förnbacher-Theater im Badischen Bahnhof zu sehen sein. «Während es bei anderen heisst „zurück zu den Wurzeln” bleiben wir bei unseren Wurzeln», erklärte Hausherr Helmut Förnbacher lächelnd an der heutigen Presseinformation. Das Ridicule ist in der Reihe der grossen Vorfasnachtsveranstaltungen ein Nischenprodukt in intimem Rahmen. Hier kann man die Vorfasnacht so erleben wie die Fasnacht wirklich ist, mit grosser Ernsthaftigkeit und schöner Poesie. Abernatürlich darf auch gelacht werden.
Auf der Liste der Autoren tauchen neben dem «alten Urgestein» Paul Göttin auch bekannte Namen wie Peter Heitz, Georges Merkofer, dr minu, Carl Miville, Dieter Moor und Roger Thiriet auf. Erstmals dabei sind Stefan Uehlinger (er schreibt auch Gags für die Sendung Ciacobbo/Müller), Reto Ziegler und Förnbachers Tochter Sandra. «Sie machte kürzlich den Master in den Fächern Theater- und Medienwissenschaft», berichtete Förnbacher stolz. Es spielen Victor Behounek, Helmut Förnbacher, Sandra Förnbacher, Carl Miville, Kristina Nel, Hanspeter Stoll, Eugen Urfer, Reto Ziegler und d Swingvögel. Doch auch die Fasnachtsmusik kommt im Ridicule natürlich nicht zu kurz. Dafür bürgen die Namen der Komponisten wie Berry Batschelet, René Brielmann, Victor Behounek, Cornelius Buser, Nicola Dreier, Alex Häfeli, Benno Hungebühler, Pierre Leemans, Michael Robertson und andere. Als grosser Gast wird der kleine Prinz erwartet. Die Pfeiferinnen und Pfeifer (mit fünf ehemaligen Pfeiferköniginnen!) unter der Leitung von Michèle Zeggari kommen von der UFS (Union Folklorique Suisse). Die Tambourengruppe «pianoforte vs. Los Locos» wird geleitet von Nicola Dreier und d Swingvögel von Victor Behounek. Dazu kommen die beiden Bängg d Gwäägi (Comité 2000) und s spitzig Ryssblei (Bängg fir Basel). Konzept und Regie haben Helmut und Sandra Förnbacher.
Ein grosser Trumpf des Ridicule ist mit Sicherheit die Spielstätte: Das 200-plätzige Theater versprüht einen speziellen Charme, hier spürt man noch jeden einzelnen Trommelschlag. Und genau diese Intimität des Raums erlaube es den Berufsschauspielern auch, die poetischen Texte, für die das Ridicule bekannt ist, feiner rüberzubringen. Dazu ist die Lage mit Tram, Bus, Bahn und Parkhaus direkt vor dem Haus verkehrstechnisch optimal.



