In vielen Basler Bücherregalen findet man das «Baseldeutsch-Wörterbuch» von Rudolf Suter. Der 1920 geborene Basler beschäftigte sich zeitlebens mit dem Basler Dialekt. Letzten Sonntag, am 17. April starb der 91-jährige Autor. Suter war ein vielseitiger Mensch. Er arbeitete als Deutschlehrer an Basler Mittelschulen, war Redaktor und Feuilletonchef der Basler Nachrichten, Deutschdozent an der Ingenieurschule beider Basel und schliesslich Mitarbeiter für kulturelle Aufgaben bei der Christoph Merian Stiftung. Der Allgemeinheit bekannt wurde er im Oktober 1976. Da erschien die von ihm im Auftrag des Christoph Merian Verlages herausgegebene «Baseldeutsch-Grammatik». Diese wurde vom Verlag «Der Basler Bürgerschaft zum 100-Jahr-Jubiläum ihrer Bürgergemeinde gewidmet». 1984 erschien dann das «Baseldeutsch-Wörterbuch», welches auch heute noch nicht nur für viele Schnitzelbänggler und Zeedeldichter ein wichtiges Hilfsmittel ist. In seinem Vorwort schreibt Suter: «Möge das Buch trotz all seinen unvermeidlichen Fehlern und Lücken zu einem nützlichen Begleiter jedes Mundartfreundes werden und zu einer Stütze der Sprache unserer lieben Vaterstadt Basel».



