Pfyfferli 2014, Deutsch, Deutscher…Basel!

26. November 2013 | Von | Bilder: Dennis L. Rhein | Kategorie: Top-Thema, Nachrichten

Das Pfyfferli 2014 widmet sich dem „grossen Kanton“, deren auswanderungsfreudigen Bevölkerung und der daraus resultierenden Überfremdung in unserer Stadt. Gemäss diesem Motto verwunderte es nicht, dass auch das Pfyfferli-Ensemble eine Veränderung erfahren durfte.

Anlässlich der Medienorientierung lud die Hausherrin Caroline Rasser ins Fauteuil und gab alsbald bekannt, dass 2014, 68 Pfyfferli-Vorstellungen gespielt werden – so viele wie noch nie. Der Vorverkauf läuft bereits auf Hochtouren und es wird angenommen, dass bis zum Jahreswechsel die Tickets ausverkauft sein werden. Insgesamt dürfen sich 15’000 Zuschauer am Pfyfferli erfreuen.

Für die Dramaturgie und Regie sind wiederum der Fauteuil-Dramaturg und bereits 84 jährige Rolf Lansky und der Regisseur Martin Schurr verantwortlich. Letztgenannter ist als gelernter Schauspieler und Tänzer zudem Zweitbesetzung aller männlicher Rollen.
Im Gegensatz zu den Medienorientierungen der vergangenen Jahre, waren die Details über den Inhalt des diesjährigen Pfyfferli nicht zu erhaschen. Bewusst hat Rolf Lansky darauf verzichtet, diese bekannt zu geben um die Pointe nicht vorweg zu nehmen und die Spannung zu erhalten. Harmonisch soll es aber zugehen, soviel hat er geäussert, harmonisch zwischen den besserwisserischen Baslern und den sich hoffentlich unterordnenden zugewanderten Deutschen.

Das „Pfyfferli“- Autorenteam besteht heuer aus René Glaser, Lucien Stöcklin, Stephan Uehlinger, Ricky Hubler, Charles Lewinsky, Walo Niedermanm und Michael Luisier.

Passend zum Pfyfferli-Motto, setzt sich auch das Ensemble zusammen. Es spielen Caroline Rasser, Salomé Jantz und erstmals die Deutsche Stefanie Verkerk sowie Roland Herrmann und Gilles Tschudi. Als Zweitbesetzung für alle weiblichen Rollen, konnte die in Basel bestens bekannte Charlotte Heinimann gewonnen werden.

Ganz besonders freut sich Caroline Rasser über ein neues Ensemblemitglied aus dem Nachbarsland; Claus Theo Gärtner alias „Matula“ aus der bekannten Deutschen Fernsehserie „ein Fall für zwei“, wird erstmals auf einer Basler Bühne zu sehen sein. Der Wahlbasler freut sich sehr auf die Zusammenarbeit mit dem Pfyfferli-Ensemble, wie er der BFO bestätigte.

Überrascht oder sogar enttäuscht werden einige LeserInnen sein, weil sie zwei Namen auf der Liste der Schauspieler vermissen. Colette Greder und Peter Richner sind am Pfyfferli 2014 nicht mit von der Partie. Im Reigen der Vorfasnachtsveranstaltungen fehlen sie jedoch keineswegs. „mir warte im Tabourettli uff d’Fasnacht“ so heisst ihre eigene Produktion, in welcher sie Sketches, Poesie und Chansons mit Unterstützung von Arth Paul und Andrei Ichtchenko auf die Tabourettli-Bühne bringen. Ein Vorfasnachts-„Schmankerl“ über welches wir separat noch berichten werden.

Die musikalische Leitung am Pfyfferli übernimmt traditionsgemäss Arth Paul zusammen mit Fauteuil-Pianist Daniel Witlin. Die Vorstellungen werden abwechslungsweise von Bettina Urfer und Daniel Witlin am Piano begleitet. Xenia Fünfschilling ist wiederum für die fasnachtsmusikalischen  Klänge verantwortlich. Sie betreut die Einsätze von sich abwechselnden Basler Top Pfeifer- und Tambourenformationen.

Pro Vorstellungen treten wie gewohnt zwei hochkarätige „Schnitzelbängg“ auf. Folgende Formationen konnten gewonnen werden: „d’Striggede“, „dr Singvogel“, „peperoni“, „Tam Tam“, Doggter FMH“ und „die Verschiffte“.

Unter dem Deckmantel der Verschwiegenheit in Bezug auf den Inhalt des Pfyfferli 2014 darf man gespannt sein, wie das Ensemble rund um Caroline Rasser das 20. „Bijou der Basler Fasnacht“ umsetzten wird. Die Premiere wird es zeigen…. und ich freue mich darauf…

 

„Pfyfferli 2014“
Theater Fauteuil
10. Januar bis 09. März 2014
Di. bis Fr. täglich 20 Uhr / Sa. 18 und 21 Uhr / So. 16 und 20 Uhr
Vorverkauf: www.fauteuil.ch und Tel. 061 261 26 10 (täglich ab 15 Uhr)