Offiziells Brysdrummle und -pfiffe 2009: Zu den zwei Königen gesellt sich eine neue Dynastie

22. Januar 2009 | Von | Kategorie: Nachrichten

Nicht weniger als drei Neuheiten erwarten die Zuschauer am «Offizielle Brysdrummle und -pfyffe 2009», wie OK-Obmann Thommy Hediger an der heutigen Medienorientierung im Spale Käller bekannt gab. Es sind dies das «Halboffene Jurieren», die «Gemischte Konkurrenz Junge» und die «Tambourmajor-Konkurrenz». Organisiert wird die 131. Auflage von den Stammgesellschaften Breo-Clique und Spale-Clique, unterstützt durch die beiden nächstes Jahr nachrückenden Stammvereine Rhyschnoogge und JB-Clique Santihans. Wie allewyyl steht der Anlass unter dem Patronat des Fasnachts-Comités.

Die Vorausscheidungen finden alle in vier neuen Räumlichkeiten statt. «Im Vergleich zum Vorjahr sind erfreulicherweise etwas mehr Anmeldungen eingegangen», freute sich Hediger. Bei den Jungen sind es dieses Jahr 41 Pfeifer, 28 Tambouren, 20 Pfeifergruppen, 14 Tambourengruppen und 14 Gemischte Gruppen. Bei den Alten versuchen 57 Pfeifer, 60 Tambouren, 18 Pfeifergruppen, 27 Tambourengruppen und 12 Gemischte Gruppen in den Final zu gelangen.

Die Einzelausscheidungen finden am Donnerstag, 5. Februar im Schalander-Saal vom Restaurant zum Alten Warteck und im Kartäusersaal im Waisenhaus wie folgt statt: Ab 18 Uhr Pfeifer Junge, um 20 Uhr Pfeifer Alte. Ebenfalls ab 18 Uhr messen sich im Meriansaal und Wettsteinsaal (Claragraben 43) vom Café Spitz die Tambouren der Jungen und ab 20 Uhr diejenigen der Alten.

Die Gruppenausscheidungen finden am Freitag, 6. Februar statt. Im Schalander-Saal vom Restaurant zum Alten Warteck und im Kartäusersaal im Waisenhaus treten die Pfeifer-Gruppen der Jungen um 18 Uhr, die der Alten um 21.15 Uhr an. Die Ausscheidungen der Tambouren-Gruppen finden im Café Spitz statt. Um 18 Uhr messen sich im Meriansaal die Jungen und ab 21.15 Uhr im Meriansaal und Wettsteinsaal (Claragraben 43) die Alten. Die Gemischtkonkurrenzen finden ebenfalls am Freitag, 6. Februar im Schalander-Saal vom Restaurant zum Alten Warteck statt. Die Jungen starten um 19.45 Uhr, die Alten um 22.45 Uhr.

Die Finals findet am Samstag, 7. Februar im Grossen Festsaal der Messe Basel statt. Ab 13 Uhr erküren die Jungen ihre Sieger in den Einzel- und Gruppenkonkurrenzen. Um 19 Uhr beginnt der Kampf um die begehrten Königskronen bei den Alten. Auch dieses Jahr nehmen in den Einzelkonkurrenzen die Pfeifer- und Trommelkönige der Jungen wieder am Abend bei den Alten teil.

Die Marschauslosung am Final findet wiederum direkt auf der Bühne statt und auch die Joker-Möglichkeit für die Finalisten der Einzelkonkurrenz wird wieder angeboten. Dieser erlaubt allenTeilnehmern eine freie Wahl aus den Märschen, welche in der Konkurrentenkarte eingetragen wurden. Die Jungen müssen drei, die Alten fünf Märsche angeben.

Die drei Neuheiten

«Halboffenes Jurieren». Dank ihm kann der Zuschauer jederzeit an zwei Säulen – eine für die Pfeifer, eine für Tambouren – erkennen welche Startnummern momentan unter den ersten fünf Plätzen rangieren. Der übliche Ablauf wird dadurch aber nicht gestört. Der Wechsel der Nummernanzeigen erfolgt manuell.

«Gemischte Konkurrenz Junge». Hier haben in den letzten Jahren stets die gleichen (wenigen) Cliquen ihren Nachwuchs angemeldet. Nun besteht die Möglichkeit, dass eine Gruppe auch mit mehr als den bisher üblichen sechs Pfeifern und drei Tambouren antreten kann. Eine Änderung, welche sich bereits bewährt hat, ist die Zahl der Anmeldungen doch deutlich gestiegen.

«Tambourmajor-Konkurrenz». Seit Jahrzehnten werden bei den Pfeifern und Tambouren die Königinnen und Könige gekrönt. Der Tambourmajor stand bisher abseits des «fasnächtlichen Wettkampfs», obwohl er seit Jahren davon träumt auch am Offiziellen mitzumachen. Doch nun wird dieser Traum endlich Wirklichkeit. «Die teilnehmenden Tambourmajore sollen frei nach ihrer Wahl eine Präsentation durchführen, welche die Funktion des Tambourmajors würdig repräsentiert. Es soll keine Lachnummer sein, Ansagen und Abwinken sind Bestandteile der Präsentation. Nebst der fasnachtlichen Ernsthaftigkeit soll auch ein gewisser Unterhaltungswert zum „Offiziellen“ beigesteuert und als krönender Abschluss der beste Basler Tambourmajor zum 1. Basler Tambourmajorkönig gekrönt werden», so steht es im Programmheft. Angemeldet haben sich fünf Teilnehmer. Ihren Auftritt haben sie am Abend und zwar je einer zwischen den verschiedenen Konkurrenzen.

Alle wichtigen Informationen wie Startzeiten, Modus, Kontakte etc. findet man unter www.offiziells.ch.