In der Woche vor der Fasnacht, am 23. und 25. Februar findet das Museumskonzärtli 2009 unter dem Titel «Eine Reise um die Welt» in der Aula des Museums der Kulturen Basel statt. «Am Museumskonzärtli, der intimsten aller Basler Vorfasnachts-Veranstaltungen wird Piccolo- und Trommelkunst der Spitzenklasse geboten mit Bezügen zu ganz unterschiedlichen Weltregionen», so steht es in der Medieninformation, welche Basler Fasnacht Online heute ins Haus flatterte.
Als Programm angekündigt ist eine Flugreise rund um den Globus. Die Reiseroute ist zurzeit noch geheim. Sicher ist, dass im Flugverlauf sowie bei den geplanten Zwischenlandungen musikalische Leckerbissen aus der jeweiligen Weltgegend serviert werden – in Form von geläufigen, aber auch kaum bekannten Fasnachtsmärschen: angefangen beim «Basler Marsch» über «dr Ungar» heisst es dann etwa «Alla Turca», neben dem «Arabi» kommt auch «Ulla in Afrika» vor, es wird «Samba» getanzt, bis schliesslich die «Alten Schweizermärsche» erklingen.
Das Museumskonzärtli gilt seit seiner erstmaligen Durchführung
im Jahr 1970 als Geheimtipp zur Einstimmung auf die Basler Fasnacht. Das im Zweijahres-Rhythmus im Museum der Kulturen stattfindende Konzert kann als Bijou der Vorfasnacht bezeichnet werden. Am 23. und 25. Februar 2009, jeweils ab 20 Uhr, treten
unter der Leitung von Cathrin Cattelan zehn Pfeiferinnen und Pfeifer zusammen mit zwei Spitzentambouren auf.
Bei jedem Museumskonzärtli fliesst der Reinerlös in ein Projekt, welches mit dem Museum der Kulturen Basel verbunden ist. Wie schon 2007 geht das Geld an den Verein Tulukai der Waurá-Indianer in Zentralbrasilien. Mit ihnen pflegt das Museum der Kulturen Basel seit 2003 eine enge Zusammenarbeit. Der Verein hat sich neben seinem Engagement gegen die illegale Abholzung des Regenwaldes zum Ziel gesetzt eine Dokumentation der Waurá-Kultur und insbesondere von deren reichaltiger Musiktradition zu erstellen.
Tickets können ab Freitag, 19. Dezember 2008,an der Kasse des Museums der Kulturen (Eingang Augustinergasse 8) für 25 Franken bezogen werden.



