„Lilly und die verschwundeni Larve“

8. Februar 2015 | Von | Kategorie: Top-Thema, Nachrichten

„S Fachtskiechli fir Binggis“, welches im Scala in der Freie Strasse heute Nachmittag Premiere feierte, begeisterte Jung wie Alt. Das Komiker-Duo Almi (Patrick Allmandiger) und Salvi (Renato Salvi) mit ihrem Star Lilly (Sibylle Henning) haben es auch in diesem Jahr verstanden mit ihrer Fasnachtsgeschichte, Kinder in ihren Bann zu ziehen und die Eltern oder eben die Erwachsenen blendend zu unterhalten.

Das Mädchen Lilly, welches man schon vom letzten Jahr her kennt, darf zum ersten Mal aktiv als Pfeiferin bei den „Binggis vo de Rhyschnoogge“ Fasnacht machen. Eigens hierfür hat sie sich selbst ein Larve gebastelt. Die schönste Larve der Welt, versteht sich. Diese kam jedoch nach der Marschprobe, welche von zwei Polizisten kurzerhand als verboten erklärt worden ist, am Sonntag vor Fasnacht abhanden. Nun war das Unheil also geschehen und Lilly versucht alsdann ihren Verlust ihrem Vater, der seit dem letzten Jahr vom Mathematiklehrer zum Beizenbetreiber mutiert ist, zu vermitteln. Dieser hat jedoch selber anderes zu tun, nämlich ein letztes Stück mit seiner Guggemuusig (Plauschband SixPack) einzustudieren.

Alsdann hat sich der Vater bereit erklärt seiner Tochter kurzerhand eine Larve zu basteln. Da Lilly den Bastelkünsten seines Vaters nicht vertraut, wendet sie sich an die Kinder im Publikum, welche ihr den Tipp geben, die Polizei mit ihrem Problem zu kontaktieren. Der von ihr betroffenen Polizist konnte ihr die Larve jedoch auch nicht beibringen. So besucht sie einen Larvenmacher in seinem Atelier. Dieser war sogar bereit ihr eine Waggislarve zu schenken, sie will jedoch weiterhin ihre eigene Larve finden.

Zwischenzeitlich hat sie schon langsam den Mut verloren und steht kurz davor das Angebot eines Bekannten anzunehmen, während der Fasnachtswoche in die Skiferien nach Arosa zu reisen. Ein Wunsch der offenbar auch ihr Freund Tom insgeheim hegt, die Kinder im Publikum widersprechen jedoch lauthals.

Zurück in der Beiz bekommt sie Besuch von ihrer Tante. Diese hat vor Kurzem eine nette Männerbekanntschaft gemacht, welche sie sogleich mit ins Restaurant nimmt. Sie war der Ansicht es handle sich bei ihrem neuen Verehrer um einen Banker… Es stellt sich jedoch heraus, dass es ein Schnitzelbänggler ist.

Mit viel Witz, Gestik, Klamauk, Rhythmus und gelungenen Liedern „Tatüü tataa, d Bolizey isch doo“, „s isch Morgestraich“, my isch my“ oder „alli hän e Larve aa“ wird die Geschichte noch abwechslungsreicher und farbenfroh.

Die Suche nach der verschwundenen Larve endet mit dem erneuten Auftauchen ihres Freundes Tom, der ihr schliesslich helfen kann, sodass es zu guter Letzt doch noch zu einem Happy End kommt und Lilly ihre langersehnte erste Fasnacht machen kann.

„Lilly und die verschwundeni Larve“, eine feine Fasnachtsgeschichte nicht nur für „Binggis“. Die Kleinen sind jedoch klar das Zielpublikum und kommen auch voll auf ihre Kosten. Nicht nur die Vorstellung als solche, sondern auch die umfangreiche Tombola im Foyer, sorgt bei den Kindern für strahlende Augen.

Am nächsten Sonntag, 15. Februar 2015 um 15:00 Uhr findet die zweite und letzte Vorstellung im Scala statt. Trotz der Fasnacht auf der Landschaft sollte man es sich eigentlich nicht zweimal überlegen und mit den Kindern diese tolle Fasnachtsgeschichte mit Lilly besuchen.

Weitere Bilder gibt es in unserer Bildergalerie

Fasnachtkiechli fir Binggis, Lilly und die verschwundeni Larve
Kinder ab 7 – 99 Jahre
Kinder Fr. 19.– Erwachsene Fr. 30.–
Sonntag, 15. Februar 2015, 15:00 Uhr
Scala, Freie Strasse 89, 4051 Basel