Der Countdown läuft. Nein, nicht bis zur nächsten Fasnacht (natürlich eigentlich schon auch, aber das sei hier nicht Thema…) – sondern bis übermorgen Mittwoch. Dann nämlich erscheint der traditionelle Fasnachts-Querschnitt auf CD. «Ein gelungenes Werk dank überdurchschnittlicher Leistungen aller Bebbi unserer Basler Fasnacht», sagt Produzent Raymond Wyler im Gespräch mit Basler Fasnacht Online.
Insgesamt umfasst der Silberling in diesem Jahr 26 Produktionen, natürlich mit einem Schwerpunkt im Bereich der Schnitzelbängg. «Ausser den obligaten Ausnahmen haben wir es mit einem sehr guten Bänggler-Jahrgang zu tun», so Wyler. Musikalisch bietet der Querschnitt einen breiten Fächer – so beispielsweise eher klassische Märsche wie der Festival (Glunggi) oder Rossignol (Storzenääri) aus dem Drummeli respektive Charivari. «Ganz grossartig gespielt ist auch der Colonel Bogey March der Spale-Clique», ist Wyler begeistert. Mit dem Wettsteinmarsch (mit Gesang!) aus dem Ufftaggt und dem «Zigüner» aus dem Charivari (unter anderem mit Piccolo-Virtuose Kevin Klapka) haben aber auch exotischere Stücke Aufnahme gefunden.
Eröffnet wird der Rückblick auf «die drey scheenschte Dääg» mit dem Morgestraich-Traum von Buddy Elias (Pfyfferli). «Wir sind uns bewusst, dass schon wieder ein schöner Morgestraich auf dem Querschnitt ist», entschuldigt sich Wyler mit einem Lächeln, «aber er passt so grossartig zur Auftaktnummer und ist halt immer wieder Balsam für jede Fasnachtsseele.» Und schiebt mit einem verschmitzten Grinsen nach: «Ausserdem hat sich die VKB den Querschnitt-Platz nur schon auf Grund ihres Jubiläums verdient.» Abgerundet wird die CD natürlich mit einer Guggemuusig – heuer aus dem Charivari (Mohrekopf).
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