Erstmals eine Wagen- und Requisiten-Ausstellung

3. März 2003 | Von | Kategorie: Nachrichten

Es ist Tradition, dass das Fasnachts-Comité am Montag vor dem Morgestraich die Medienvertreter ins Restaurant Kunsthalle zu einer letzten Orientierung einlädt. Neu war diesmal, dass auch das Schnitzelbank-Comité als Gastgeber fungierte.

Obmann Alex Fischer gab einen kurzen Überblick über die Vorfasnacht, soweit sie das Comité betrifft. Die Plakette sei gut aufgenommen worde, auch mit dem Verkauf sind die «Fasnachts-Oberen» sehr zufrieden. Erfreut zeigte sich Fischer über das diesjährige «Drummeli»: Nicht nur die tollen musikalischen Vorträge seien gut angekommen – auch die Rahmenspiele, welche in den letzten Jahren viel kritisiert wurden, seien allgemein positiv bewertet worden.

Pia Inderbitzin orientierte über die Aktivitäten der Arbeitsgruppe «Die erschti Lektion». Sie besteht aus Mitgliedern diverser Stammvereine unter dem Patronat des Fasnachts-Comités. Seit Jahren befasst diese Gruppe sich mit der Aufgabe der Nachwuchsförderung. Erwachsene, welche in Jungen Garden mitarbeiten, waren letzten Sommer zu einem Larvenkurs eingeladen. Hier konnten sie den Werdegang vom selbstgemachten Tonmodell bis zur fertig bemalten Larve erlernen. Dieses Wissen können sie an die Cliquen weitergeben. Zehn Klassen der 4. Primarschule erhielten die Möglichkeit, in den Cliquen-Ateliers eine eigene Larve zu kaschieren. Rund 200 Schüler profitierten von dem Angebot. Nach der Fasnacht findet am Freitag, 14. März, und Samstag, 15. März 2003 auf dem Barfüsserplatz zum 14. Mal «Die erschti Lektion» statt. In einem Zelt können sich Kinder und Eltern über die verschiedenen Jungen Garden orientieren.

Dann waren die Obmänner der Schnitzelbängg an der Reihe. André Auderset (Basler Schnitzelbangg Gesellschaft), Andreas «Dres» Nabholz (Schnitzelbangg-Comité), Mike Schranz (Verainigty Schnitzelbangg Gsellschaft), Thommy Wöhrle (Bängg fir Basel) und Urs von Felten (Bebbi Bängg) orientierten über die Zahl ihrer Einheiten, welcher Bangg neu dazukam und wer pausiert.

Urs Bucher ist im Comité für die Strassenfasnacht zuständig. Als wichtigste Neuerung wies er auf die erstmals stattfindende Wagen- und Requisitenausstellung auf dem Kasernen-Areal hin. Ziel ist die Bildung eines neuen Schwerpunktes am Fasnachtsdienstag im Kleinbasel; analog der Laternenausstellung auf dem Münsterplatz im Grossbasel. 28 komplette Wagen und etwa 35 Requisiten werden hier ihre Sujets präsentieren. Nachts ist das Areal beleuchtetet und wird von der Securitas überwacht. Sowohl das Comité als auch die IG Wagen hoffen auf möglichst viele Besucher. Damit es auch im nächsten Jahr heisst: «Me goht an d Ladäärne- und Waage-Uusstellig.» So wird auch der Zug der «Fuegefäger» am Dienstagnachmittag zusammen mit vielen Kindern vom Steinenberg bis zum Kasernen-Areal marschieren. Die zukünftigen Guggemuusiger erhalten dort Wienerli und Tee. Ausserdem warten 4000 kleine Räpplisäcke, gestiftet von der IG Wagen, auf sie.

Andreas Brenner von der Verkehrsabteilung der Polizei wies eindringlich darauf hin, dass in der Innerstadt absolutes Parkverbot gelte und fehlbare Fahrzeuge abgeschleppt würden, was die Halter teuer zu stehen käme. Neu ist, dass der Taxistand vom Steinenberg in die Theaterstrasse verlegt wurde.

Weitere Informationen:

Fasnachts-Info aktuell von Basler Fasnacht Online

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