Das Drummeli 2013 soll (noch) schneller und frecher daherkommen. Und es soll das Musical Theater „rocken“ – nicht zuletzt dadurch befördert, dass die nächstjährige Ausgabe im „Setting“ des vorher und nachher stattfindenden Queen-Musicals „We will rock you“ stattfindet. Comité und Regisseurin wollen das „gefühlte Tempo“ erhöhen und ein „Fasnachtstheater mit ineinander greifenden Nummern“.
Auch das Drummeli 2013 wird rund drei Stunden dauern und sei damit schon im zeitlichen Bereich ein „Monstre“, erklärte das für die Veranstaltung verantwortliche Comité-Mitglied Adrian Kunz vor den versammelten Medien. Umso wichtiger sei es – so Kunz – dass das „gefühlte Tempo“ hoch sei und die Zuschauer das „Monstre“ als kurzweilig empfänden.
Genauso sieht dies Regisseurin Bettina Dieterle, welche zum zweiten Mal das Szepter schwingt und 2013 wesentlich weniger gelassen entgegensieht, als dies bei der Premiere der Fall gewesen sei. „Wir haben schon im 2012 vieles richtig gemacht, können aber noch besser werden, vor allem schneller, knapper und frecher.“ So sind eher kürzere Rahmenstücke zu erwarten, und alle Einzelteile sollen – so Kunz – wie Zahnrädchen ineinandergreifen.
Dafür wurde auch das Ensemble erweitert. Neu dazu kommen die erfahrende Suzanne Thommen und die vom Pfyfferli 2011 bekannte Viola von Scarpatetti sowie Hugo Buser, der schon dreimal auf der Charivari-Bühne auftrat, davon zweimal unter der heutigen Drummeli-Regisseurin. Neu ist auch der Bühnenbildner, der trotz seines Namens – Filko Gara – ein gemäss Kunz „waschechter Basler“ sei.
Speziell erwähnte der Drummeli-Verantwortliche die Trommel- und Pfeiferschule der Alte Stainlemer, die unter dem Sujet „Hollywood“ auftreten würden. Ansonsten ist anzunehmen, dass man den einen oder anderen Freddy Mercury sehen wird, da vorher und nachher auf der Bühne das Quen-Musical „We will rock you“ gegeben wird, und das Drummeli deren Setting nützen darf oder muss. Zumindest technisch hat dies Vorteile, hätte man doch für die Vorfasnachtsveranstaltung kaum derart ausgeklügelte Technik eingesetzt. Im Gegenzug stehen den Cliquen allerdings keine Bühnenaufzüge zur Verfügung und die Bühne selbst ist unwesentlich weniger tief als im letzten Jahr.
Nebst der gewohnten Leistungsschau der Stammcliquen darf man sich auch im restlichen Fasnachtsbereich auf Hochklassiges freuen. Mit den „Schlangefänger“ und den „Sonate-Schlyfer“ steht laut Adrian Kunz die „Upper Class der Guggenszene“ auf der Bühne. Und mit den „Schtroossewischer“ und dem „Doggter FMH“ setzt man im Schnitzelbangg-Bereich auf bewährte Werte.
Freuen können sich auf alle Fälle die Zuschauer in den vordersten Reihen, die nicht mehr mit Erstickungsanfällen zu kämpfen haben werden. Laut Bettina Dieterle wird es KEIN Trockeneis mehr geben – und es sei im letzten Jahr auch nicht ihre Idee, sondern diejenige diverser Cliquen gewesen.
Drummeli 2013. 2. – 8. Februar, täglich 19.30 Uhr, am 3. Februar auch 14 Uhr. Preise zwischen 38.- und 68.- Fr. Vorverkauf bei Bider&Tanner, Ticketcorner und via www.drummeli.ch



