Drummeli 2009: Die bewährte Tradition wird weiter beibehalten

12. November 2008 | Von | Kategorie: Nachrichten

«Nächstes Jahr findet das Drummeli sicher wieder im Grossen Festsaal der Messe Basel statt und hoffentlich auch noch länger», erklärte Urs Weiss, Drummeli-Verantwortlicher des Fasnachts-Comités zu Beginn der heutigen Medieninformation. Denn wichtig sind für das Drummeli die finanzielle Unterstützung vor Ort durch die Messe Basel, den Zivilschutz und das IWB. Am Charakter des Drummeli, der Mutter aller Vorfasnachts-Veranstaltungen wird grundsätzlich festgehalten. Es ist und bleibt die grosse Leistungsschau der 38 Stammvereine: Diese bestreiten je zur Hälfte alterierend im Zwei-Jahres-Rhythmus den musikalischen Teil. «Die Stammvereine haben ein grosses Potential für die Gestaltung ihrer tollen Auftritte», erklärte Weiss. Das Fasnachts-Comité besucht momentan die auftretenden Cliquen um so einen Einblick in die diversen Auftritte zu erhalten. «Ich bin sehr zuversichtlich, dass es ihnen gelingen wird, das Interesse und die Freude des Publikums zu gewinnen», so Weiss.

2009 sind dies: Alti Glaibasler, Alti Richtig, Alti Stainlemer, Basler Dybli, Basler Rolli, Breo Clique, Glunggi, Gundeli, J.B.-Clique Santihans, Junteressli, Rhygwäggi, Rhyschnoogge, Sans Gêne, Schnoogekerzli, Schnurebegge, Spale-Clique, Spezi Clique, Vereinigte Kleinbasler und Wettstai-Clique. Alles in allem sind es über 1’000 Mitwirkende, welche auf der Bühne stehen werden. Von ihnen dürfen auch nächstes Jahr wieder grossartige Höhepunkte bezüglich der farbenfrohen Präsentation sowie den musikalischen Vorträgen – von klassischen Fasnachtsmärschen bis zu Neu-Kompositionen – erwartet werden.

Die Vereinigten Kleinbasler (VKB) sind der einzige Stammverein, welcher am Donnerstag, 19. Februar 2009 auf der Drummeli-Bühne geehrt wird. Sie feiern nächstes Jahr ihr 125-jähriges Jubiläum. Aus diesem Anlass wollen sie bei ihren Vorträgen zusammen mit der Alten Garde auf der Bühne stehen. Sicher ein imposantes Bild. Zudem stellt die Junge Garde der VKB die beliebte Trommel- und Pfeiferschule.

Wie jedes Jahr treten am Drummeli zwei Comité-Schnitzelbängg auf. Diesmal sind es d’Schtroossewischer und d’Schlyffstai. Neu dagegen ist, dass sowohl im ersten als auch im zweiten Programmteil je eine Guggemuusig auftritt. Es sind dies d’Ohregribler und d’Pumperniggel, welche mit ihrem rassigem Sound das Publikum unterhalten werden. Geblieben ist man bei sechs Rahmenstücken, in welchen aktuelle Sujets, Trends und die Fasnacht in Prosa und Versen persifliert werden. Zum ersten Mal wird Michael Luisier Regie führen. Der ausgebildete Schauspieler und Regisseur ist als Pfeifer auch aktiver Fasnächtler. Assistiert wird er von der früheren Rahmenspielerin Cornelia Soliva Zuberbühler. Zum bewährten Team mit Niggi Reininger, Erika «Bötschli» Giger, Silvia Adler, Walter «Waeppi» Aeppli, René Quinche und Franz Bauer gesellt sich neu Doris Strütt und Domenico Pegoraio. Für die Kostüme zeichnet Heidi Uebelhart verantwortlich, für die Maske Diana Fischer. Das Bühnenbild stammt von Andreas Daniel Vetsch.

Im Saal wird wieder Essen und Trinken serviert. Als Treffpunkt während der Pause und nach der Vorstellung dienen wieder die vom Restaurant «L’Escale» betriebene Bar im Foyer und die «Fasnächtler-Beiz» im Kleinen Festsaal der Messe Basel. Diese beliebten Treffpunkte werden gerne auch von Leuten aufgesucht, welche in der Stadt unterwegs waren und gegen 23 Uhr noch rasch einen Abstecher ans «Drummeli» machen. Von diesen Einnahmen fliesst ein abgemachter Prozentsatz in den Subventionstopf des Fasnachts-Comités und kommt somit wieder den Aktiven zu Gute. Auch der Ertrag aus dem Billettverkauf kommt, nach Bezahlung der Lieferanten und den kleinen Entschädigungen für die auftretenden Cliquen in den Subventionstopf.