Die Guggemusigen zeigen sich in Höchstform

3. März 2009 | Von | Kategorie: Nachrichten

Das Highlight jeder Gugge ist der Auftritt am Guggekonzärt – vor ein paar tausend Schaulustigen.

Die Cliquen räumen die Innenstadt auf den Abend hin, und die Guggen kommen zackig im Sternmarsch (Warum heisst das so, wenn doch alle nacheinander marschieren?) von der Messe her über die Mittlere Brücke an die Konzertstandorte, wo sich ein paar tausend Menschen eingefunden haben. Auf dem Marktplatz eröffnen die Räpplischpalter das Konzert der Freien Guggen (FG) – als Seeleute in wunderschönen, vornehmen Gala-Goschdym in dunklem Blau. Sie starten gleich mit symphonischen Rhythmen. Darauf die Rhyschwalbe – alte Hexen in schwarzen Röcken und langem blauem Haar und Hakennasen. Mit «Mamma mia» und der FCB-Hymne «Olé, super FCB» bringen sie das Publikum in Schwung.

Die Negro Rhygass brilliert als Gastgugge der IG – in Clown-Goschdym, rot und schwarz kariert und orangem Haar – nicht nur ein Ohrenschmaus, sondern auch eine Augenweide. Weiter gehts mit Krach-Schnygge und Schänzli-Fäger; letztere erscheinen in ihrem blau-gelben Goschdym und dem Leuenkopf, ein herrliches Bild.

Auf dem Barfi beginnen die Glaibasler Schränz-Brieder vor Stachelbeeri und FG-Gast Gaschtro-Noome. Etwas Verzug im Ablauf nimmt das Publikum gutgelaunt in Kauf. Man und frau wippt, hüpft, summt und singt und gibt grosszügig Beifall.