Die Fasnachts Gene können jetzt untersucht werden

9. Januar 2010 | Von | Kategorie: Nachrichten

An der heutigen Einweihung beim Aeschenplatz war es der Präsident vom Verein BaslerFasnachtsWelt, Dominique Mollet, der die grosse Schar von Gästen darüber informierte wie es zur Realisierung des FasnachtsGenDrämmli kam. Auf dem Estrich wurde eine 100 Jahr alte Maschine gefunden, mit welcher ein Fasnachtstest durchgeführt werden kann. So kann Herr und Frau Jedermann herausfinden ob und in wie weit er/sie sich für die Basler Fasnacht eignet. Um die Neutralität zu wahren und keine Hilfestellungen des Wissens den Testpersonen einflüstern zu können wurden spezielle Testerinnen aus Bern verpflichtet.

Felix Rudolf von Rohr, Obmann des Fasnachts-Comités, hielt seine Ansprache in für ihn in gewohnt brillanter Versform. So begann er:

«Me kaa, wie niene sunscht am beschte
Doo in däm neye Faasnachts-Dramm
Uff Härz und Niere sich lo teschte
Geneetisch, punggtoo Fasnachts-Stamm.»

Natürlich vergass er nicht am Schluss auf die Zielsetzung des Vereins zurück zu kommen.
Dazu meinte er:

«me muess das nit Museum nenne,
aber, s bruucht «feu sacré» und Gäld
vo Bebbi wo sich Bebbi nenne
fir unseri Baasler, «Fasnachts-Wält»!

Regierungspräsident Guy Morin gestand, dass er kein aktiver Fasnächtler sei und sich darum bewusst sei, dass er sich als erster diesem Test zu unterziehen habe. Dass er dies dann auch machte, sei hier am Rande bemerkt. Über das Resultat des Testes liegt Fasnacht Online leider keine offizielle Information vor. Doch könne wir bestätigen, dass wir ihn im Anschluss an die absolvierte Prüfung mit einem Zertifikat aus dem Drämmli steigen sahen.
Doch zurück zu seinen Ausführungen. Der Regierungspräsident vertrat die Meinung Basel wäre nicht Basel ohne die «drey scheenste Dääg» In diesem Zusammenhang erwähnte er auch, dass ein Vorstoss im Parlament, zum Anliegen der Organisatoren, betreffend einem Fasnachtsmuseum hängig sei. Zum Schluss bedankte sich Guy Morin beim Fasnachts-Comité und den zahlreichen freiwilligen Helfern für den immensen Einsatz während dem ganzen Jahr für die Fasnacht.

Nach einem durch die Berner Valiant Bank offeriertem Apéro und von den Mutze-Bebbi 1978 aus Bern brillant vorgetragenen «Saggodo» und dem «Läggerli» gings dann zum bereit stehenden FasnachtsGenDrämmli. Die im Tram eingerichteten Testmaschinen sind sehr beeindruckend und die Erwartungen der zahlreich erschienen Personen waren natürlich sehr hoch. Als erste durften sich Regierungspräsident Guy Morin, der Baselbieter Landratspräsident Hanspeter Frey und natürlich auch der Obmann des Fasnachts-Comités, testen lassen. Nach ausfüllen eines Fragebogens werden verschiedene Tests durchgeführt, unter anderem das vegetative Nervensystem getestet und schliesslich der eigentliche DNA Test durchgeführt. Am Ende erhalten die Testpersonen ein Zertifikat mit einer Empfehlung wofür sie sich an der Fasnacht eignen und sie eventuell auch versteckte Talente orten können.