Die BGG hat wieder «gute Räppli gespalten»

17. November 2009 | Von | Kategorie: Nachrichten

Im Gegensatz zum letzten Jahr, wo es den ganzen Tag geregnet hat, war Petrus diesmal der «Basler Guggemusig Gmeinschaft (BGG)» an ihrem elften Sternmarsch wohlgesinnt. So war man denn gespannt, ob der tolle Einsatz der Guggen Glaibasler Schränz-Brieder, Grunz-Gaischter, Mohrekopf, Ohregribler, Orginal Chnulleri, Pumperniggel, Räpplischpalter, Rätsch-Beeri und des Stammvereins Naarebaschi diesmal mit einem besseren Sammelergebnis belohnt werde. Die Checkübergabe fand gestern Abend im Keller der Guggemusig Räpplischpalter statt.

«Da letztes Jahr das Sammelergebnis nicht wie erhofft ausgefallen war ist der Spendenempfänger nochmals die Stiftung «Cystische Fibrose Patienten der Nordwestschweiz, denn sie haben es bitter nötig», erklärte BGG-Präsident Daniel Bachmann einleitend. Sein Dank galt den Mitgliedern der Berufsfeuerwehr Basel, welche die Sammelaktion unterstützten, der Polizei, den BVB und den Sponsoren, welche auch in der schwierigen Zeit – im Gegensatz zu einem Hauptsponsor welcher abgesprungen ist – den Anlass unterstützen. Nicht vergessen sei der Stammverein «Naarebaschi», welche beim Sternmarsch mitmachte. «Abschliessend danke ich auch allen welche ich vergessen habe zu danken», meinte Bachmann schmunzelnd.

Dieter Wullschleger, Präsident der Stifung, lobte den Einsatz, welche die Mitglieder der BGG leisten um bedürftigen Menschen zu helfen. «Damit habt ihr gute Räppli gespalten», meinte er. Nicht nur 2008, sondern schon seit mehreren Jahren schliesst die Stiftung mit «negativem Erfolg» ab. Obwohl alle Mitarbeiter ehrenamtlich arbeiten sind die Ausgaben höher als die Einnahmen. Denn Hilfeleistungen, welche weder von den Krankenkassen noch der IV übernommen werden sind extrem teuer. So erhielt ein Jugendlicher ein Spezialbett, welches fast 7’000 Franken kostete. Die Ostsee eignet sich sehr gut für Lungenkranke. Doch der Aufenthalt wird nicht bezahlt, da die Therapie in Deutschland stattfindet. Wullschleger schloss mit den Worten: «Die Idee, Behinderten zu helfen, welche ihr mit Herzblut umsetzt kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Daher ein ganz herzliches Dankeschön».

Nun war die Reihe an Regierungspräsident Guy Morin. Er hatte bereits zum dritten Mal die Schirmherrschaft übernommen. Auch er lobte die Bereitschaft jenen Menschen zu helfen, denen es nicht so gut geht. Dies sei sehr wichtig, denn der Staat allein kann gar nicht alles abdecken. Und auch Wullschleger meldete sich noch einmal. «Ich bin seit 41 Jahren Trommler. Dennoch ist es mir nicht gelungen, meine Töchter für Piccolo oder Trommel zu begeistern. Doch am Fasnachtsdienstag gehen sie immer ans Guggekonzert. Daher muss ich als Trommler sagen: Ihr macht Musik». Dann kam der feierliche Moment, wo Morin den Check über 12’000 Franken an Wullschleger überreichen durfte.

Musikalisch umrahmt wurde die Feier vom «Duo Galgenvögel». Bachmann bedankte sich bei ihnen mit den Worten: «Beim ersten Auftritt ward ihr ein Duo, letztes Jahr ein Trio, diesmal seid ihr ein Quartett. Ich freue mich schon auf den Augenblick, wo ich euch als Big Band berüssen kann.»

PS: Der nächste Sternmarsch findet am 25. September 2010 statt.