Im Zeitalter der Podcasts, der 100-Fragen-Interviews und der Talkshows kann fasnacht.ch nicht einfach nur zusehen. Wir haben deshalb den Zyschtigs-Talk … erfunden!
Wir haben uns mit einem Zyschtigs-Fasnächtler über anderhalb Stunden unterhalten. Einen Auszug aus diesem Interview lesen Sie hier. Das vollständige Interview erscheint wohl eher nirgends…
BFO (Basler Fasnacht Online): Sali, wie heissisch Du?
Waggis: Waggis!
BFO: es isch Zyschtig-Noomidaag. Das hesch Du hütte gmacht?
Waggis: Fasnacht!
BFO: OK, goot das e bitz ussfiehrliger?
Waggis: Hesch e Stund Zyt (lacht)?I bi mit mine Kolleege vo dr Waggis-Clique, unsere Passivmitgliider und vorallem dääne ihrne Goofe mit eme Wäägeli duur d Stadt zooge und hänn e bitz Fasnacht gmacht. Kinder hänns dr Plausch gfunde.
BFO: Du nit?
Waggis: Es goot eso. Unser Zugsfaarzüg isch abglääge und mir hänn dr Waage miesse zieh. Dasch aaschträngend gsi.
BFO: Was gfallt Dir amene Fasnachtszyschtig?
Waggis: He das haillosi Gwiehl. S Chaos. D Fasnachts-Anarchie. Numme in däm Joor isch es fascht e Bitz too much gsi. Es hett gfiehlti zwai Millione Lyt gha. Im Gross- und im Glaibasel.
BFO: Worum sinn dir denne in dr Innenstadt ummezooge?
Waggis: Dasch e typischi Journalischte-Froog. Mir könne jo nid ins Gundeli oder no Glaihyynige. Mr mien doch in dr Stadt ummezieh. Aber doo sinn allli!
BFO: Was gfallt dr nid am Fasnachtszyschtig?
Waggis: Also mi reege die Kinder uff, wo die dräggige Occasions-Räppli, wo si uff dr Stroos uffglääse hänn, de Goschdymierte oder de Passante awäärfe. D Kinder wüsse das jo nid besser. Aber d Eltere, wo kai Aanig hänn vo dr Fasnacht, luege zue und juuble. s glyyche isch mit dääne Schiss-Spray-Doose wo so glääberige Schuum uusekunnt. Dasch ekelhaft.
BFO: Was machsch hütte no?
Waggis: Ganz ehrlig?
BFO: Ganz ehrlig. Es blibbt unter uns!
Waggis: I giengt am liebschte go penne. I ha dr Chienbäse gmacht, dr Morgestraich und jetzt dä Zyschig. Aber das goot jo nid. Jetzt versoorge mr dr Waage, gööhn go z Nachtässe – am liebtschte inere Baiz mit Schnitzebängg – und denne göön mir ins Glaibasel. Döört isch amene Zyschigzoobe richtig öppis loos. Zerscht s Guggekonzärt uff em Claraplatz, denne ziehn mr in de Baize umme – Schoofegg, Yysebäänli, Schieffe, Adler und divärsi Käller. Und kunsch wider emoll uss eme Käller uuse, isch es plötzlig häll oder es hett gschneit.
BFO: Und wieso nid Grossbasel?
Waggis: E Huffe seggle ins oder vors Hotel Basel, will me deert allerhand Lyt drifft. Das passt uns nid eso, vorallem nid bi dääre Kelti und deert stinggts jo permanänt no Kääschnitte und Lääberli. Also denn scho lieber vor em Schoofegg. Villicht driff y deert none Fasnachtsschätzli.
BFO: Und was machsch denn mit dääre?
Waggis: Mit „dääre“ nüt. Höggschtens mit „däm“, wenn de waisch, was y main. Aber passiere duet nüt. Me schmüüselet villicht e Bitz. Und das länggt. Es isch schliesslig Fasnacht in Basel und nid in Köln oder Rio. Jetzt muess y go.
BFO: Dangge für das Gschprööch und heb duure und gniesst dr Zyschtig.
Waggis: Messi und e scheene Räschte!






