Doch. Der 5. Januar geht noch durch, um die berühmten Vorsätze fürs neue Jahr zu fassen. Ein solcher kann unter Fasnächtlern beispielsweise lauten, künftig mehr Sorge zum Gehör zu tragen. «Lautstärkemessungen der Suva in einem Cliquenkeller haben ergeben, dass ein Piccolo das Ohr etwa so stark belastet wie ein Presslufthammer und damit lauter ist als ein iPod, der auf 100 Dezibel limitiert ist», sagt Rolf Auer, Präsident des Schwerhörigen-Vereins Nordwestschweiz. Weil aber Fasnächtler ganz besonders auf ein gesundes Gehör angewiesen sind, will die Kampagne «Loos emol!» für die Kostbarkeit des Hörens sensibilisieren.
Als Kooperationspartner unterstützt auch Basler Fasnacht Online die Kampagne «Loos emol!», bei der Fasnächtler nebst vielen wichtigen Informationen auch einen vergünstigsten Hörschutz beziehen können. «Vielleicht kennen Sie das dumpfe Gefühl und das Pfeifen in den Ohren nach einem Abend im Probelokal», heisst es darauf. «Im besten Fall ist beides bereits am nächsten Tag verschwunden, doch das Gehör vergisst nicht.»
Auch bekannte Fasnächtler unterstützen die Aktion immer wieder. «Auch für mich als vortragenden Schnitzelbänggler hat Hören eine zentrale Bedeutung», erklärt der Comité-Bangg «Gratzbürschtli». Und er gibt zu: «Leider gab ich in meinem Leben nicht immer Acht auf mein Gehör.» In jungen Jahren habe er in einem kleinen, hallenden Raum Piccolomärsche geübt – nicht ohne Folgen. «Ich erlitt einen Hörsturz.» Heute, verrät das «Gratzbürschtli», trage er ein Hörgerät: «Hören ist für mich keine Selbstverständlichkeit mehr.»
Weitere Informationen:
Download Gutschein für Fasnächtler (PDF-Dokument)
Homepage der Kampagne «Loos emol!»



