«Wir haben gespürt, dass das Pfyfferli echt vermisst wird und ein grosses Bedürfnis nach ihm besteht.» Die Aussage stammt von Caroline Rasser, die zusammen mit ihrem Bruder Claude Hausherrin der beiden Kleintheater Fauteuil und Tabourettli am Spalenberg ist. Und sie bestätigt Informationen der Basellandschaftlichen Zeitung: «Es stimmt, wir sind derzeit daran, das Konzept fürs Pfyfferli 2004 zu verfeinern.» Mit anderen Worten: Im kommenden Jahr wird die Basler Vorfasnachtsszene um eine Veranstaltung reicher.
Gleich bei der Auferstehung darf das Pfyfferli Jubiläum feiern – es wäre das zehnte Programm. Letztmals ging im Fauteuil 1994 Fasnächtliches über die Bühne. Im Gespräch mit der bz erklärt Rasser, weshalb damals das Ende dieser erfolgreichen Produktion gekommen schien. In Sachen Programm lässt sich die Schauspielerin noch nicht in die Karten schauen, doch das Team hinter den Kulissen steht weitgehend – und ist hochkarätig. Einer dieser prominenten Namen ist Arth Paul (in den letzten Jahren im Mimösli als «Basler Wienerli» erfolgreich), der als Hauskomponist gewonnen werden konnte.
Allerdings: Seit 1996 wird im Tabourettli – nur zwei Etagen höher – auch Werner F. Vögelins Stubete aufgeführt. Nach Meinungen aller Beteiligten, sollten die beiden Produktionen problemlos aneinander vorbeikommen; der «fasnächtliche Inhouse-Overkill» wird nicht befürchtet. Rasser bezeichnet die entstehende Situation vielmehr als «Vorfasnacht total am Spalenberg». Ob es überhaupt zu dieser «Doppelbelegung» kommt, ist nicht sicher – wie Vögelin gegenüber der bz ausführt, sei die Stubete 2004 (noch) nicht in trockenen Tüchern.
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