Charivari 2014: Schmaus für Augen und Ohren

23. Oktober 2013 | Von | Bilder: Patrick Straub | Kategorie: Top-Thema, Nachrichten

Bei der nächsten Ausgabe des Charivari soll verstärkt ein Akzent auf die optischen Anreize  gelegt, das Musikalische wie die Textbeiträge aber keineswegs zurückgestuft werden. Mit der Spaleclique und den „Schotte“ wurden erneut Top-Formationen verpflichtet. Kein Negativum wird darin gesehen, dass diese Vorfasnachtsveranstaltung langsam zu einer „Familienangelegenheit“ Julliard und Studer wird. Der Vorverkauf beginnt einen Tag vor dem „Mässglöggli“.

Programmchef Erik Julliard erinnerte zu Beginn der Medienorientierung daran, dass man sich frühzeitig entschlossen hatte, den Regieposten neu zu besetzen. Die Suche nach einer Nachfolge sei schnell beendet gewesen, als mit Colette Studer ein Ensemble-Mitglied selbst ein Konzept eingereicht hatte, welches vollständig überzeugt habe. Auch die „Ämterkumulation“ Regie und Schauspielerin sei nicht problematisch.Dem schloss sich die Neo-Regisseurin an, relativierte aber, dass dies weder für sie noch für das übrige Ensemble – das unverändert bleibe – einfach werde. Entschärft würden allfällige Schwierigkeiten, da sie keine Rollen in den Rahmenspiele übernehme, sondern als Charivari-Männli immer wieder erscheinen werde. „Wir verzichten 2014 auf einen roten Faden, haben ihn damit aber trotzdem“, ergänzte Julliard.

Das Charivari 2014 soll ein Fest für Augen UND Ohren werden, gab Studer als ihre Hauptdevise heraus. Die optischen Reize sollen verstärkt werden, nicht zuletzt auch dadurch, dass das Geschehen sich nicht auf die Bühne beschränken soll. Ein starkes Gewicht erhielten aber weiterhin die Textbeiträge, welche zwischen Klamauk und Poetischem schweben und für jeden etwas bringen sollen. Das Texter-Team wurde verstärkt, unter anderem mit Christine Wirz-von Planta, die in dieser Funktion auch schon beim Drummeli tätig war.Bei Gesamtkonzeption und bei den Textbeiträgen wolle er der Regie freie Hand lassen, betonte Julliard; an die Hand nehme er dafür den musikalischen Teil. Mit der Spalenclique sei die Verpflichtung einer hochkarätigen und unverwechselbaren Formation gelungen. Als Guggenmusik käme nach der Premiere unter heutiger Leitung erneut die Schotten-Clique zum Zug, was fast logisch sei: „Wir wollen die Spitze, und so viele Top-Formationen gibt es einfach nicht.“ Auch beim Schnitzelbank kommt es zu einem Déjà-vue, wobei „d Gwäägi“ nun vierstimmig und mit einem neuen Konzept daherkämen.

Neu geregelt ist die „Piccolo-Abteilung“: nach der bisherigen Männerriege kommt nun mit „d Schäärede“ eine rein weibliche Gruppe zum Handkuss, wobei in früheren Zeiten eine Formation gleichen Namens beim Charivari aufgetreten war. Die Gruppe wird von Annika Julliard zusammengestellt, womit – so Bruder Erik – das „Charivari langsam zur Familiensache Juillard und Studer wird.“ Die neue Regisseurin ist nämlich die Tochter des Charivari-Obmanns Walter F. Studer. „Ausgewählt habe ich sie aber, nicht ihr Vater“, betonte der Programmchef.Die Macher sind sichtbar mit grosser Vorfreude an der Arbeit. Nun gilt ihr Augenmerk dem für den Erfolg notwendigen Publikumszuspruch. Die gut 8´500 Tickets kommen  am kommenden Freitag in den Vorverkauf. Die „besseren“ Plätze wurden leicht verteuert, beibehalten wurde die Kategorie unter 50 Franken. Wer seine Billetts in den nächsten zwei Wochen bei Manor kauft, erhält in den Kategorien 1-3 zusätzlich 10% Rabatt.

 

Charivari 2014: 8. – 22. Februar 2014 im Volkshaus Basel, werktags jeweils 20 Uhr, sonntags 18 Uhr. Ticketpreise Fr. 49.- – Fr. 70.-, diverse Hospitality-Angebote. Beratung, Information und Reservation 061 266 1000 oder ticket@charivari.ch. Weitere Informationen unter www.charivari.ch.