Charivari 2008: Ein kurzer Einblick in den Probebetrieb

27. Dezember 2007 | Von | Kategorie: Nachrichten

«Normalerweise haben wir zwischen Weihnachten und Neujahr keine Proben», erklärte Charivari-Obmann Daniel Thiriet bei der Begrüssung der Medienvertreter im Probelokal an der Weidengasse 33. Doch da nächstes Jahr die Fasnacht extrem früh ist geraten auch die Vorfasnachts-Veranstaltungen unter Zeitdruck. Und so muss eben auch der Probebetrieb durchgehend weiterlaufen. Positiv überrascht zeigte sich Thiriet vom guten Verlauf des Vorverkaufs, fanden doch bereits 85 Prozent der Tickets einen Abnehmer. Dies sei keine Selbstverständlichkeit, denn die Zeit wo alle Vorfasnachts-Veranstaltungen ausverkauft waren sei schon lange vorbei.

Über den Inhalt vom «Fasnachtsquerschnitt „Drey Dääg schreeg“» orientierte Programmchef Jonas Blechschmidt. Die (wichtige) Nebengeschichte spielt im Wohnzimmer von Marco, einem Vollblut-Traditions-Fasnächtler. Der Querschnitt selber findet auf der grossen Bühne statt. Zwischendurch werden Sequenzen davon durch das Duo «Edelmais» (René Rindlisbacher und Sven Furrer) kommentiert.

Markus Buehlmann führt zum zweiten Mal Regie beim Charivari. Letztes Jahr fand er die Arbeit schwieriger, da damals nur ein Schauspieler auftrat. Jetzt, mit einem tollen Ensemble mache es mehr Spass. Besonders spannend findet er die Arbeit zusammen mit Profis und Amateuren. Dann liess er einen kurzen Ausschnitt aus dem Programm spielen.

Marco (Andreas A. Aelter) möchte am Montagabend nach dem letzten Bummelsonntag in seinem Wohnzimmer den Fasnachtsquerschnitt anschauen. Erst dann ist für ihn die Fasnacht wirklich vorbei. Doch er wird immer wieder gestört. Erst durch seine Freundin Franziska (Cécile Gschwind), welche sich von ihm vernachlässigt fühlt und dann durch seinen Freund Remo (Roland Herrmann). Schliesslich kommt noch seine aus Zürich stammende Nachbarin Evi (Rosetta Lopardo), der Querschnitt-Moderator (René Häfliger) und ein Arzt (Kurt Walther) dazu. Dass Buehlmann grossen Wert darauf legt dass auf der Bühne immer Bewegung ist zeigen die Fasnachtsclique «Glunggi», sowie Barbara Naef, Stefanie Schluchter und Marcel Mundschin in einem kurzen Auftritt.