Bekannte Märsche und drei «BWUUF»

9. Januar 2003 | Von | Kategorie: Nachrichten

Im Gegensatz zu den meisten Vorfasnachts-Veranstaltungen findet die «Räppli-Serenaade» nur alle zwei Jahre statt. Die zwölfte Ausgabe hat am Sonntag, 2. Februar im Saalbau Rhypark Premiere. Das Patronat liegt wieder in den bewährten Hände der Harlekin.

«Die Räppli-Serenaade ist eine Vorfasnachts-Veranstaltung, bei welcher qualitativ hochstehende „Fasnachtsmusik“ mit einem kleinen Rahmenprogramm dargeboten werden soll», erklärte Obmann Rolf Meyer an der Medienorientierung im Keller der Schotte-Clique. Dass es ein musikalischer Leckerbissen wird, steht jetzt schon fest. Denn Namen wie Bajass-Clique, Barfiessler, Harlekin, Mihlireedli und Schotte-Clique sind der Beweis dafür. Es gehört zur Tradition, dass immer eine Junge Garde mitmacht. Dieses Jahr sind es die Jungi Naarebaschi, welche beweisen wollen, dass es Frau Fasnacht um guten Tambouren- und Pfeifer-Nachwuchs nicht Bange sein muss.

Neben bekannten Märschen wie «s Nunnefirzli» oder «Route-Symfonie» gibt es eine Spezialität der Räppli-Serenaade – wieder drei BWUUFs. Als «Basler Wält-Ur-Uf-Fiehrig» spielen die Jungi Naarebaschi «Probiers mal mit Gemütlichkeit» von Dorothée Anderegg, die Harlekin «Dr Husar» von Beery Batschelet und die Barfiessler «Basler Fasnachts-Hitparade» von Walter Zandona.

Bei aller Liebe zum Musikalischen wird stets auch Wert auf ein gutes Rahmenprogramm gelegt. «dr Basilisgg», Walo Niedermann, Daniel Thiriet, Roger Siffer, Huguette Dreikaus und Heinz Margot lösten jeweils Begeisterungsstürme aus. Für 2003 haben sich die Organisatoren entschlossen, Neuland zu betreten. David Schoenauer, einer der letzten Originale und Recommandeure aus dem bekannten Varieté Broadway und Dîner Spectacle, wird in einzigartiger Weise durchs Programm führen.

Viel Kritik erhielt immer wieder die spärliche Saaldekoration. Doch auch dies soll sich ändern. In Saal und Foyer werden tollen Bilder zu bewundern sein. Und wem die «Räppli-Helgen» gefallen, der kann diese sogar kaufen. «Für uns eine günstige Entsorgung, für die Käufer aber ein Schnäppchen» erklärte Meyer schmunzelnd.

Gespielt wird im Saalbau Rhypark vom 2. bis 8. Februar, jeweils um 20 Uhr (Türöffnung 19 Uhr). Ein Billett kostet 40 Franken. Dazu erhält man das Programmheft, in welchem jeder Auftritt kurz beschrieben ist. Da der Saal gross ist und keine Säulen den Blick auf die Bühne behindern sind praktisch alle Plätze gleich gut. Am Freitag, 7. Februar und Samstag, 8. Februar sind geschlossene Veranstaltungen für die Mitwirkenden und deren Angehörige. Für die restlichen fünf Vorstellungen gelangen 1400 Tickets in den freien Verkauf. Ab 11. Januar sind sie bei Musik Wyler, Schneidergasse 24 in Basel erhältlich.