Bänggler kehren in die Saffre zurück

5. Februar 2003 | Von | Kategorie: Nachrichten

Noch vor wenigen Wochen stand die Saffre-Zunft in Sachen Fasnacht 2003 scheinbar mit dem Rücken zur Wand da: Comité-Bängg, Basler Schnitzelbangg-Gsellschaft (BSG) und die Verainigty Schnitzelbangg Gesellschaft (VSG) hatten angekündigt, keine Auftritte im Zunftsaal mehr zu machen – und folglich wurden auch die Telebasel-Direktübertragungen aus dem Saal hinfällig (Basler Fasnacht Online berichtete). Doch jetzt holt Saffre-Pächter Hanspeter Fontana zum grossen Gegenschlag aus und präsentiert während drei Tagen ein Programm, das sich gewaschen hat: fasnächtliches «Pot-Pourri» am Montag, Striggede-Ball am Dienstag und eine Champions-Night am Mittwoch.

«Rund ein Dutzend Schnitzelbängg von verschiedenen Gesellschaften bilden die Schwerpunkte des Programms», heisst es in der heute versandten Pressemitteilung zum «Pot-Pourri». Schnitzelbängg? «Stimmt», bestätigt Fontana auf Anfrage von Basler Fasnacht Online: «Es werden Wilde sein, solche von ‹Bängg fir Basel› – aber auch einige Comité-Bängg.» Und er lässt durchblicken, wer im von Daniel Thiriet moderierten Programm noch zu sehen und hören sein wird: Nebst der Mini-Dixie-Gugge «GmbH» und den Grachsymphonikern wird Arth Paul als Basler Wienerli (bekannt vom Mimösli) das Publikum unterhalten. Abgerundet wird das «Pot-Pourri» von Spitzen-Fasnachtsmusik – mit einigen Tambouren von Top Secret, aber auch die Verhandlungen mit der Bajass-Clique seien auf gutem Weg, wie Fontana ausführt. «Durch das festgelegte Programm mit fixen Auftrittszeiten können wir auch beim Publikum einen Spannungsbogen erzeugen», erklärt der Saffre-Wirt.

Nach dem schon traditionellen Striggede-Ball am Dienstag, ist zum Ausklang am Mittwoch dann die Champions-Night angesagt. «Nach der Live-Übertragung des Spiels Manchester United gegen den FC Basel wird DJ Nick Schulz seine besten Songs auflegen», so Fontana. Nebst einigen Schnitzelbängg ist zudem die Guggemuusig Negro-Rhygass für das fasnächtliche Element besorgt.

Während es für den Montagabend für Raschentschlossene noch ganz wenige Tickets gibt (Tel. 061 269 94 94), weist Fontana darauf hin, dass die Fasnachts-Party vom Mittwoch eine geschlossene Veranstaltung des Comité 2000 sei. «Wer allerdings eine Schnupper-Mitgliedschaft eingeht, darf in der Saffre natürlich dabei sein.» Dieser etwas merkwürdige Vorgang hat seinen Grund: Das Fussballspiel darf nicht öffentlich übertragen werden – auf diese Art und Weise fällt das gemeinsame Betrachten der Grossleinwand in die Kategorie Vereinsanlass.

Weitere Informationen:

www.comite2000.ch