Angekommen am WK-Standort Edinburg

29. Juli 2003 | Von | Kategorie: Nachrichten

Nach den erwaehnten Reiseschwierigkeiten haben wir unsere Zelte in den Redford Cavalry Barracks, 15 Minuten vom Stadtzentrum von Edinburg entfernt, aufgeschlagen. Das alterwuerdige Gemaeuer und das Interieur dieser Militaerkaserne erinnert die meisten von uns an ihren letzten Wiederholungskurs, zumal zwei unserer Snaredrummer direkt von ihrem letzten Militaerdienst mit nach Edinburg „einrueckten“.

Massenunterkuenfte, Fassstrassen und bruellende Feldweibel gehoeren nun zu unserem Alltag. Hoehepunkt der militaerischen Sitten und Gepflogenheiten ist, dass jeder Mitwirkende des Tattoos eine persoenliche Rolle Toilettenpapier erhielt, welche ihm bis naechsten Sonntag reichen muss. Nicht ueberraschend ist somit unter den TSDC-Mitgliedern ein gewisser Futterneid bezueglich diesen Hygieneartikel ausgebrochen.

Saemtliche 25 Aktiven hausen im gleichen Zimmer auf engstem Raum. Tortz den feldbettartigen durchaengenden Schlafmoeglichkeiten finden wir tiefen Schlaf, was jedoch sehr wahrscheinlich auf die ersten Streifzuege durch die Pubs von Edinburg zurueckzufuehren ist.

Die ersten zwei Tage verbrachten wir mit intensiven Proben. Ein erstes Mal durften wir das schottische Wetter so richtig geniessen und konnten bei stroemendem Regen und starkem Wind vier Stunden die Wettertauglichkeit unserer Show pruefen.

Am Montag Abend durften wir unser Koennen ein erstes Mal vor den Verantwortlichen des Military Tattoos praesentieren. Voller Stolz, mit Gaensehaut und erhoehtem Puls standen wir, leider noch vor leeren Raengen, in dieser weltberuehmten Arena vor dem Castle von Edinburg. Resultat dieser Stellprobe ist, dass es bis zur Premiere am Freitag, den 1. August, noch viel zu tun gibt. Aus diesem Grund stiegen wir heute Morgen bereits um 05.30 Uhr aus den Wolldecken, um erneut auf der Esplanade unsere Show zu perfektionieren.

Aufgrund technischer Einschraenkungen innerhalb der Militaerkaserne konnten wir bis jetzt noch keine aktuellen Bilder ins Internet stellen. Wir arbeiten aber mit grossem Einsatz an einer Loesung. Fuer das Problem mit den Umlauten hingegen, duerfte sich keine Loesung finden lassen…

Weitere Informationen:

Das Tagebuch

Die Foto-Galerie

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