An die Arbeit, Plakettenkünstler!

26. Mai 2004 | Von | Kategorie: Nachrichten

Der Sommer steht vor der Tür. Die bunten Bilder in den Prospekten, welche jeden Tag im Briefkasten liegen, lassen einen von herrlichen Sandstränden oder wildromantischen fernen Gegenden träumen. F, das heisst zur Zeit für alle nur eines: Ferien. Wirklich für alle? Nein! Wie einst Asterix und Konsorten in ihrem kleinen Dorf hoch im Norden Galliens, so thront hoch über dem Marktplatz eine kleine Gruppe Unentwegter, für die F nicht Ferien, sondern Fasnacht bedeutet: das Fasnachts-Comité. Und statt «Sun, fun, and nothing to do» fordert es kategorisch: «Plakettenkünstlerinnen und -künstler an die Arbeit!».

Die Fasnachtsplakette ist die wichtigste Einnahmequelle des Comités. Der Reinerlös aus dem Verkauf wird vollumfänglich an die am Cortège teilnehmenden Einheiten in Form von Subventionen weitergegeben. Jetzt ruft das Comité zur Teilnahme am Wettbewerb für die Plakette 2005 auf.

Die Entwürfe als schwarz-weisse Strich- oder besser Reliefzeichnung sollen maximal im Format A4 eingereicht werden. Zudem ist wichtig: Der Absender mit kompletter Anschrift kommt sowohl aufs Couvert als auch auf die Rückseite des Kunstwerks, denn die Vorschläge werden den Comité-Mitgliedern anonym vorgelegt. Zu berücksichtigen sei auch das kleinere Format des Bijou, schreibt das Comité in seiner Mitteilung. Diese Erweiterung des Plaketten-Satzes entpuppte sich 2004 zum absoluten Renner.

Einsendeschluss ist schliesslich der 2. August; die Entwürfe erhält direkt der Plaketten-Verantwortliche des Comités, Raphael Blechschmidt (Bäumleingasse 22, 4051 Basel). Finanziell ist die Angelegenheit nicht unattraktiv: Der zur Ausführung gelangende Entwurf wird mit 3500 Franken honoriert. Teilnehmer, deren Entwurf in die engere Wahl gelangen, bekommen 500 Franken. Ausserdem erhalten alle Teilnehmer ein Erinnerungsgeschenk.

Weitere Informationen:

Homepage Fasnachts-Comité