Aadie Fasnacht!

24. Februar 1999 | Von | Kategorie: Nachrichten

Kurz vor em Ändstraich zmitts im Imbergässli, dert wo s Pfäffergässli abzwygt und allewyl bim Gässle vo Glygge und Gruppe e hailloos scheen Durenander isch, stoht in Gedangge versungge e sydige Pierrot. Er wartet uff syni Dammbuure-Kolleege, und zämme wänn si wie allewyl d Fasnacht mit ere satte «Daagwach» verabschide.

Bis d Kolleege do sinn, kan er grad no syni ganz aigene drey scheenschte Dääg dur dr Kopf goh loo ­ oder ebben uspagge. Aagfange bim Morgestraich, won er em heftige Blatzrääge und em stirmische Wind z drutz voller Stolz sy ney, sälber gmoolt Kopfladärnli uspaggt het. Er het s Gfyhl gha, es däät vo alle am scheenschte dur die dunggle Gasse lychte.

An den Eebe denn ­ und nadyrlig au am Zyschtig dr Daag dure ­ hänn die vier Ruesser alles uspaggt, wo si under em Johr uffgfrischt oder ney glehrt hänn. Esoo het dr «Düsefäger» vom Drummeldoggter «Frutz» Berger heerlig gfägt, d «Märmeli» und d «Mätzli» hänn grällelet, d «Retraite diable» isch iberhaupt no nie esoo deyflisch guet glunge, und dr Gnochebrächer «Turque Rigodon» hänn si absolut perfäggt uff s Kalbfäll glegt. Me het ganz aifach gspyrt, ass die vier Verschworene au ohni Drummle ai Härz und ai Seel sinn.

Und jetz paggt das Dammbuure-Quartett zem letschte Mool e «Daagwach» uus, wo sich gwäsche het. Nohn em letschte Straich isch s dootestill. Dr Pierrot wischt sich verstohlen e Dräänli uus den Auge, nimmt sy Drummlen und paggt si y ­ bis am 13. Merze 2000, wenn s Vieri schloot…