Ein salomonisches Urteil

20. April 2013 | Von | Kategorie: Kurz & bündig

Rubrikenbild K&BDas Sujet der Basler Bebbi (Zämme uff d Barrikade – Free Willy Riot) war das Thema an der diesjährigen Fasnacht. Vor allem die mitgeführte Punkband «Freewheelin’ Willy and the Beaver Brothers» löste heftige Diskussionen aus. «Das hat nichts mehr mit Fasnacht zu tun», so tönte es immer wieder. Manche Clique beschwerte sich beim Fasnachts-Comité da ihr Pfeifen und Trommeln übertönt wurde oder dass die Pferde der Kutschen unruhig wurden. Wie die TagesWoche in der Internetausgabe berichtet hat das Fasnachts-Commité nun ein salomonisches Urteil gefällt. Den Basler Bebbi wird die diesjährige Subvention um 50 Prozent gekürzt. Die anderen 50 Prozent sollen Amnesty International für ein geeignetes Projekt gespendet werden. Laut Obmann Christoph Bürgin sei man darüber mit Amnesty International noch am Evaluieren. Und wie reagieren die Basler Bebbi? Sie sind froh, dass sie vom Fasnachts-Comité so „überraschend originell abgestraft“ werden. Laut ihrer Medienmitteilung hoffen sie,  dass die in ihrem Namen gespendeten Beträge helfen, «die zu Unrecht inhaftierten Pussy Riot-Aktivistinnen sowie andere politische Gefangene aus ihrer misslichen Lage zu befreien oder diese zumindest zu verbessern“. Auch froh sind die Bebbi darüber, dass das Geld nicht zur «Förderung von Strickgruppen umverteilt» wurde.

Der ganze Bericht der TagesWoche vom 19. April 2013: http://www.tageswoche.ch/de/2013_16/basel/533812/eine-strafe-die-alle-freut.htm.