«Filmmusik-Festival» am Museumskonzärtli 2013

13. Dezember 2012 | Von | Kategorie: Top-Thema, Nachrichten

Unter dem Titel «Piccolos and Drums go Hollywood» wird am Museumskonzärtli 2013 vom 9., 11. und 13. Februar diesmal grossen Filmsoundtracks und filmverwandten Fasnachtskompositionen die Ehre erwiesen.

Das Museumskonzärtli wird seit 1970 alle zwei Jahre als musikalischer Leckerbissen in der Aula der Museen an der Augustinergasse 2 aufgeführt. Am Samstag, Montag und Mittwoch vor der Fasnacht, am 9., 11. und 13. Februar steht wieder eines auf dem Vorfasnachtsprogramm. Dieses Mal also mit drei Vorstellungen. Dabei werden die Darbietungen immer wieder in einen überraschenden, neuen Kontext gestellt. So lud es 2005 zu einem «Stadtrundgang» mit Strassennamen wie Hammerstrasse oder Gassen wie Augustiner-, Säger- und Webergasse, 2007 an die «Museum-Bar» mit den jeweils passenden Märschen wie „Calvados“, „Hypokras“, „Ueli-Bier“ und „Gin & Tonic“. 2009 gings gar zu einer «Reise um die Welt» über Ungarn (dr Ungar), New York (Sousa), Irland (Irländer) und zurück nach Basel (Basler Marsch). 2011 dann durften sechzehn Basler Persönlichkeiten ihren musikalischen Lieblingswunsch angeben. Daraus wurde dann das «Prominenten-Wunschkonzert», wo sich Felix Rudolf von Rohr das „Ohremiggeli“, -minu das „Nunnefirzli“, Peter Blome den „Whisky Soda“ und Arthur Cohn „Memories“ notiert hatten.

Diesmal stehen eigens fürs Museumskonzärtli arrangierte grosse Filmmelodien im Zentrum. Aber auch die Fasnachtswelt kennt Märsche, die sich auf grosse Filme beziehen. Auf den Mix anlässlich dieses Filmfestivals darf man gespannt sein. Die gewählten Märsche und Melodien werden von einer aus neun Pfeiferinnen und -pfeifern sowie zwei Tambouren bestehenden Topformation vorgetragen.

Auch in diesem Jahr unterstützt der Erlös des Museumskonzärtlis die Gemeinschaft der Waurá-Indianer im brasilianischen Bundesstaat Mato Grosso. Die Waurá, haben ein Kulturzentrum gegründet, welches auf ihre Situation aufmerksam macht und zur Kommerzialisierung ihrer Handwerksprodukte beitragen soll. Dazu wurde ein neuer Trägerverein Kamakuaká gegründet. 2011 wollten die Waurá in erster Linie eine Totenfeier und den damit verbundenen Ritualzyklus aus ihrer Perspektive mit Video dokumentieren. Der Ritualzyklus findet nur alle paar Jahre statt. Die Verwaltung der Gelder übernimmt einer der jungen politischen Führer der Waurá, als Schatzmeister des Vereins. Die Waurá berichten dem Museum der Kulturen regelmässig über den Einsatz der für sie zusammengetragenen Spenden.

MUSEUMSKONZÄRTLI 2013. Aula der Museen an der Augustinergasse 2. Samstag 9., Montag 11. und Mittwoch 13. Februar 2013. Tickets an der Kasse des Museums der Kulturen, Münsterplatz 20, jeweils von 10 bis 17 Uhr für je 30 Franken. Die Plätze in der Museumsaula sind nicht nummeriert, aber sehr begehrt. Telefonische Bestellungen können nicht entgegengenommen werden.