Für das „Pfyfferli“ 2013 sind nur noch Restkarten verfügbar. In den vergangenen Jahren war das „Pfyfferli“ jeweils bereits vor der Premiere restlos ausverkauft. Dies wird mit Sicherheit auch bei der 9ten Auflage seit der Wiederbelebung im 2004 erneut der Fall sein. Trotz dieser erfreulichen Schlagzeile oder vielleicht genau aus diesem Grund, lud die Hausherrin Caroline Rasser die Medienschaffenden ins Fauteuil ein um die Protagonisten der diesjährigen Ausgabe vorzustellen und einige Impressionen preiszugeben.
Am 4. Januar beginnt mit der Premierenvorstellung das „Pyfferli“ 2013 und es verspricht wiederum ein Highlight in der Basler Vorfasnacht zu werden. Bis zum 17. Februar jeweils von Montag – -Sonntag, steht das Ensemble nicht weniger als 54 Mal auf der Bühne wobei an den Wochenenden Doppelvorstellungen stattfinden werden. Das Ensemble setzt sich aus Colette Greder, Salomé Jantz, Caroline Rasser, Roland Herrmann, Peter Richner und Gilles Tschudi zusammen und ist somit das Gleiche wie im vergangenen Jahr, wie Caroline Rasser erfreut verlauten liess.
Auch was das Autorenteam anbelangt, können die Pfyfferli-Macher wiederum auf hochkarätige Namen setzen. René Glaser, Ricky Hubler, Christan Hürner, Yvette Kolb, Charles Lewinsky, Walter Loeliger, Walo Niedermann, Michael Luisier und Karl Schweizer, haben mit spitzer Feder das Programm auf Papier gebracht und lassen Kenner bereits vorab mit der Zunge schnalzen.
Für die Musikalische Leitung zeigt sich wiederum Arth Paul verantwortlich, welcher sich jedoch Schritt für Schritt von dieser schönen Aufgabe zurückzieht und seinen Part an seinen musikalischen Ziehsohn Daniel Wittlin weitergibt, wie er selbst betont. Für Daniel erfüllt sich hierbei ein Bubentraum. Beim Fauteuilbühnenrand am Klavier das Ensemble zu unterstützen erfüllt ihn mit enormer Genugtuung. Die Vorstellungen werden abwechslungsweise von ihm und Bettina Urfer begleitet. Für die fasnachtsmusikalischen Klänge ist Xenia Fünfschilling verantwortlich. Sie betreut die Einsätze von sich abwechselnden Basler Top Peifer- und Tambouren-Formationen.
Die Leitung für die Dramaturgie und Regie haben auch im Jahr 2013 der langjährige Fauteuil-Dramaturg Rolf Lansky und der Regisseur Martin Schurr. Erstgenannter richtete alsdann seine Worte an die Medienleute und versuchte aufzuzeigen, wie sich das Programm im Verlaufe der letzten Monate entwickelte. Er erläuterte auch, wie schwierig es die Schauspieler auf der Bühne hätten, weil das Publikum so unberechenbar ist. Wir von der schreibenden Guilde sollen doch dafür bedacht sein, dass die Besucher doch bereits mit einer Champagnerstimmung ins Theater kommen sollten, vor allem was die Besucherinnen und Besucher der ersten Vorstellungen anbetrifft. Seinen Ausführungen zu Folge wird sich das Programm stetig weiterentwickeln und mit zunehmender Fasnachtsvorfreude der Gäste werden die positiven Schwingungen auch immer spürbarer für die Schauspieler.
Was der eigentliche Inhalt des Programms betrifft, waren Rolf Lansky und Caroline Rasser jedoch sehr zurückhaltend und sind bewusst auf die einzelnen Nummern nicht eingegangen. Einzig zum Prolog wurden einige Worte geäussert. Hierbei soll die Oper „Bajazzo“ vom italienischen Komponisten Ruggero Leoncavallo aufgeführt werden.
Alsdann durften die Anwesenden noch zwei Nummern geniessen. Bei der ersten handelt es sich um eine Rotte Basellandschäftler, welche singender Weise die Regierung unseres Nachbarkantons auf die Schippe nehmen und die finanzielle Situation aufzeigen.
Bei der zweiten Nummer geht es ebenfalls um Finanzen, jedoch aus dem Blickwinkel eines 7 jährigen. Allzuviel möchte aber auch ich nicht verraten, soviel sei jedoch erwähnt, die beiden Nummern sind zeitgemäss, textlich toll anzuhören und äusserst amüsant. Das macht Lust auf mehr! Viel mehr! Freuen darf man sich natürlich auch wieder auf ein Fasnachtslied von Colette Greder.
Auch die „Värslibrinzzler-Frinde“ werden ihre helle Freude am Pfyfferli 2013 haben. Es wurden ausnahmslos Top-Schnitzelbängg engagiert. So treten pro Vorstellung jeweils zwei der folgenden Formationen auf: „d’ Striggede“, „dr Singvogel“, „peperoni“, „Tam Tam“, „dr Spitzbueb“ und „die Verschiffte“.
Das „Bijou der Basler Fasnacht“ verspricht also auch in der neusten Ausgabe eine wunderbare und vielseitige Einstimmung auf die bevorstehenden „drey scheenschte Daag“ zu werden. Ich persönlich freue mich sehr auf die Premiere am 4. Januar 2013.
Pfyfferli 2013 im Theater Fauteuil 4. Januar bis 17. Februar 2013 Montag bis Freitag täglich 20.00 Uhr, Samstag 18. und 21 Uhr. Sonntag 16. und 19. Uhr. Vorverkauf: Spalenberg 12, täglich ab 15. Uhr, Telefon 061 261 26 10. Infos und Tickets unter: www.fauteuil.ch



