Stark von der Seibi Clique geprägt ist die Ausgabe 2013 des Glaibasler Charivari. Die „Seibi“ sind als Clique dabei, stellen die traditionelle Trommelgruppe und gleich noch den Schnitzelbank. Immerhin die Aufgabe der „Gugge“ überliessen sie anderen: Hier kommen die Schränz-Gritte zum Zug. Im textlichen Bereich soll es wieder ein sich veränderndes Element geben.
„Wir haben für 2013 ‚nur’ die zweitbeste Clique verpflichten können. Dies deshalb, weil wir die beste – die Naarebaschi – bereits in diesem Jahr auf der Bühne hatten“, erläuterte Programmchef Erik Julliard (Mitglied der Naarebaschi) zu Beginn der Medienkonferenz am 17. Oktober. Diese „zweitbesten“ haben dafür nahezu ein Monsterprogram: Sie treten als Clique auf, in Teilen als traditionelle Trommelgruppe und zu anderen Teilen als „Seibi Stroossebängg“.
Als neues Element kommt die Drumline der Grey Coats als Showtrommelgruppe zum Zug. Hier soll das amerikanische Trommeln mit Showeinlagen verbunden werden. Das Piccolo-Ensemble wird wie in den letzten Jahren von einer namenlosen, aber hochkarätigen Formation aus (ausschliesslich männlichen) Pfeifer-Primadonnen bestehen. Ein Monsterauftritt erwartet schliesslich die Fans der Guggenmusik – hier wird die Bühne orange bevölkert werden von den Schränz-Gritte. Ein Leckerbissen kommt dann im Bereich Schnitzelbänke auf das Publikum zu: Die „Seibi Stroossebängg“ sind – leider – nur allzu selten zu sehen, bringen aber eine grandiose Show auf die Bühne, sowohl stimmlich wie von den Pointen her.
Damit wären wir beim textlichen Teil, der sechs Rahmenstücke umfasst. Wie 2011 (täglich wechselnder Schnitzelbangg) und 2012 (jede Vorstellung musste sich ein Politiker „metzge“) gibt es auch 2013 ein sich täglich veränderndes Element. Dieses Mal sollen sich Grössen aus Show-Biz und Sport in Schlagfertigkeit beweisen, wobei die Sache in einem Coiffeursalon von statten geht. „Und wegen dieses Ortes ist eines klar: Gilbert Gress gehört auf die Bühne“, ergänzte Regisseur Danny Wehrmüller. Die Anfragen an grösstenteils „Topshots“ seien unterwegs.
Beim Schauspielensemble gibt es mit den Profis Colette Stude und Bernadette Brack sowie der hochtalentierten Laienschauspielerin (Zitat Wehrmüller) Stephanie Schluchter keine Änderung. Bei den Männern stösst Benjamin Merz – auch schon im Pfyfferli zu Gange – zu den „alt-bewährten“ Niggi Reiniger und Pirmin Muckenhirn.
Als organisatorische Neuerung gab Obmann Walti Studer bekannt, dass die „Urgesteine“ Armin Faes, René Roth und Rico Tarelli aus dem Verein ausgeschieden seien. Und bei den Eintrittspreisen kam die erfreuliche Neuigkeit, dass man in der tiefsten Kategorie den Preis von 55 auf 49 Franken gesenkt habe – auch hier nach dem Motto „Us em Volgg für’s Volgg“. Der Vorverkauf startet kommenden Freitag, am Samstag kommt es zu einem Konzert der Schränz-Gritte Anfang Nachmittag vor der Manor. Wer seine Tickets dort kauft, kommt bis 3. November in den Genuss eines 10%igen Rabatts. Die Hospitality-Angebote können allerdings „nur“ im Tattoo-Shop an der Schneidergasse bezogen werden.
8’640 Tickets stehen zur Verfügung, was 576 Eintritten pro Vorstellung entspricht – 15 Mal kommt das Charivari vor hoffentlich gut besetzten Reihen auf die Volkshaus-Bühne.
Glaibasler Charivari 2013: 19. Januar bis 2. Februar. Vorstellungsbeginn jeweils 20 Uhr, Sonntag 18 Uhr. Tickets zwischen Fr. 49.- und Fr. 110.-; diverse Hospitality-Angebote. Vorverkauf bei Manor an der Greifengasse, dem Tattoo-Shop an der Schneidergasse, via www.charivari.ch oder an allen Vorverkaufsstellen des Ticketcorner.



