Vom 15. bis 17. Juni findet in Zermatt das 71. Oberwalliser Tambouren- und Pfeiferfest statt. Zum Auftakt hatten die Organisatoren eine spezielle Idee. Ahnenmusiker sollten vom Kleinen Matterhorn aus das 4’164 Meter hohe Breithorn erklimmen. Nebst der Uniform sollten sie auch das Instrument mit auf den Berg bringen. Uniformen und Natwärisch wurden im Rucksack mitgetragen, die Trommeln sollten mit dem Hubschrauber auf den Gipfel transportiert werden. Gegen 50 Tambouren und Pfeifer aus 21 Oberwalliser Vereinen machten mit. Der jüngste Teilnehmer war 19, die älteste Teilnehmerin 72 Jahre alt. Nach zwei Stunden standen sie auf dem Gipfel. Doch wegen schlechtem Wetter konnten die Trommeln nicht eingeflogen werden. So spielten nur die Pfeifer. (Das war wohl ein musikalischer Höhenrekord.) Auf die Frage an eine Tambour ob es denn schlimm gewesen sei, ohne Instrument auf dem Gipfel zu stehen antworte dieser: «es war trotzdem schön, denn so konnten wir endlich mal unseren Kollegen beim Pfeifen zuhören». Etwas unterhalb des Gipfels fand dann das geplante Konzert in Uniformen und mit Trommeln doch noch statt.
Ganzer Bericht unter http://tpv-zermatt.ch/breithornbesteigung.html.



