Comité 2000: Das Flaggschiff sind die Schnitzelbängg

1. März 2011 | Von | Kategorie: Nachrichten

Karl Schweizer, Obmann vom Comité 2000 orientierte heute die Medien im Restaurant St. Alban Eck über die Anlässe und Termine während der Vorfasnacht und an der Fasnacht 2011.

Das Comité 2000 setzt sich für eine fröhliche und ungezwungene Fasnacht ein. Es wird von aussen vor allem durch seine Schnitzelbängg wahrgenommen. Die Fasnacht gestaltet jede Formation individuell. So öffnet am Montagnachmittag etwa die Gugge Negro Rhygass um 15.30 Uhr auf dem Seibi ihre Festbeiz und am Dienstag lädt die Striggede wieder zum Kinderumzug mit einem eigenen kleinen Wagen ein. Der Umzug starte zwischen 13.30 und 14 Uhr im Raume Bankenplatz/Rittergasse und führt durch die Freie Strasse via Schifflände zum Barfüsserplatz.

Dieses Jahr traten sieben Bängg an Vorfasnachtsveranstaltungen auf. Im Ridicule waren es «d Gwäägi», am Pfyfferli «d Striggede», am Mimösli «s Bangg-Ghaimnis» und «d Joggeli», am Charivari «d Ständerlampe» und «DieAabrennte» und am Rahmdäfeli «d Ständelampe». Und diverse Bängg vom Comité 2000 gehen am Freitag, 12. März fremd und singen im Fasnachtsprogramm vom Casino Theater Winterthur. An der Fasnacht singen acht Schnitzelbank-Formationen in den mit Plakaten gekennzeichneten Baizen. Es sind dies die Aabrennti, s Bangg-Ghaimnis, d Gwäägi, dr Pierrot (Doppelmitglied Comité und Comité 2000), d Ständerlampe, d Straifer und d Striggedde. Neu dabei sind «d Brandstifter, ein neuer Bangg, welcher erstmals an der Fasnacht zu hören ist. «Der Montag ist für die Bänggler ein schwieriger Tag. Die Zuhörer sind am Abend müde nach einem langen, mit dem Morgestraich beginnenden Tag. Der Mittwoch ist da viel besser», verriet Schweizer.

Am Dienstag lädt die Gugge 46 zum zwölften Dejeuner Dansant in den Grossen Saal vom Stadtcasino. Am Montag und Mittwoch treffen sich zusammen mit anderen Formationen alle Bängg zusätzlich zum «Potpourri» in der Safranzunft. Dort steigt am Dienstagabend auch wieder das «Striggede-Fescht» unter dem Motto «Redaggtionsvollversammlig vo dr BaZ». Prominente Gäste sind u. a. Alex Frei, Benni Huggel, Marco Strelle, Moritz Suter, Markus Somm, Christoph Blocher, Toni Brunner und Peter Malama. Moderator ist Professor Peter Blome. Die Striggede tritt dabei in einem Kostüm als Zeitungsverkäufer auf. Am gleichen Abend wird im Atlantis erstmals um den neuen Zyschtigsbryys gesungen. Auch dort nehmen diverse Comité 2000-Bängg teil.

Neu ist ein Schnitzelbangg Corso mit 3-Gang Menue zu 85 Franken zwischen 11.30 und 14.30 Uhr im Stadthof (Moderation Peter Blom), der Walliser Kanne (Bernhard Bäumer) und dem Basler Keller (Armin Faes). Für diesen Corso hat es noch einige wenige Tickets.

Auch an diversen Anlässen in Alters- und Pflegeheimen treten die Bängg auf, denn auch solche Menschen, welche nicht mehr an die Fasnacht können soll eine Freude gemacht werden. Am Samstag, 12. März findet im Alters- und Pflegeheim Marienhaus an der Horburgstrasse 54 das Mariehuus-Drummeli statt. Teilnehmer sind Colett Greder/Danny Wittlin, die Hofnaare, die Aabrennte, d Brandstifter, s Bangg-Ghaimnis, d Striggede und diverse andere Mitwirkende. Moderation hat Armin Faes. Am Dienstag sind «Die Aabrennte» am Felix Platter Spital Drummeli dabei und am Mittwoch Nachmittag treten Bängg im Tagesheim Egliseeholz auf. An den drei Fasnachtstagen finden abends auch spontane «Banküberfälle» statt. Dabei gehen vier bis fünf Bängg zusammen in einen Fasnachtskeller und jeder singt seine drei besten Verse.

Erstmals findet am Mittwoch um 18 Uhr am Blumenrain eine «Chaisede» statt. Erwartet werden etwa 30 Chaisen. Dies teilte Susanne Handschin von der IG Chaise Basel 1991 mit. Mit dem Treffen soll daran erinnert werden, dass die Chaise ursprünglich ein wichtiger Bestandteil der Basler Fasnacht war.